Schießstand am Butterpatt eingeweiht
Bild: Alsmann
Freuen sich über den neuen Schießstand am Butterpatt: (v. l.) Franz-Josef Möllmann (Schießwart), Theo Sudhoff, Josef Roxel, Annette Watermann-Krass, Dr. Hermann Hallermann und Dr. Erich Tertilt bei der Einweihung der Anlage in Füchtorf.
Bild: Alsmann

In Nordrhein Westfalen gilt seit April das Verbot bleihaltiger Munition, das verändert das Schießverhalten und muss geübt werden. Das jagdliche Schießen auf dem Schießstand dient der Übung der Treffsicherheit und der Fertigkeit beim Umgang mit den Jagdwaffen. Die ethischen und gesetzlichen Grundsätze des Tierschutzes und der Waidgerechtigkeit fordern von jedem Jäger, das Wild so zu erlegen, dass ihm vermeidbare Schmerzen und Leiden erspart bleiben. Rund eine halbe Millionen Euro wurden in den neuen Schießstand investiert, aus der Landeskasse gab es einen Zuschuss von 80 Prozent. „Das hört sich großzügig an, ist aber im Grunde das Geld der Jäger“, meinte der Vorsitzende der Kreisjägerschaft (KJS), Dr. Hermann Hallermann. „Mit der jährlichen Jagdabgabe, die mit dem Lösen des Jagdscheins fällig wird, haben die Jäger den neuen Schießstand praktisch selbst finanziert.“

SOCIAL BOOKMARKS