Schwachstellen am eigenen Haus erkennen
Bild: Baumjohann
Machten auf die aktuelle Thermographieaktion aufmerksam: (v. l.) Waldemar Schutzki, Marie-Luise Heuwinkel und Marcel Richter.
Bild: Baumjohann

„Mit der Thermographie kann sich der Verbraucher ein Bild davon machen, wo das eigene Haus Wärme verliert“, sagt Marie-Luise Heuwinkel. Um die Bilder, die der Thermograph macht, aber richtig einordnen zu können und zudem Handlungsmöglichkeiten zu entwickeln, den Energieverbrauch zu senken, bietet die Verbraucherzentrale die Thermographie zusammen mit einer Beratung durch den Energieberater an. „Dabei wird auch aufgezeigt, wo es möglicherweise Fördermittel für sinnvolle und notwendige Maßnahmen zur Energieeinsparung gibt.“

Das Gesamtpaket aus bis zu vier Thermographieaufnahmen und der anschließenden Energieberatung vor Ort kostet 154,50 Euro, Anmeldungen sind bei der Verbraucherzentrale möglich.

Wie eine Thermographiekamera funktioniert, machten die Mitarbeiter der Verbraucherzentrale den Besuchern am Montag im Foyer des Kreishauses deutlich, indem sie Fotos der Interessenten aufnahmen und ausdruckten. Deutlich zu sehen war dann auf den Bildern, wie im Bereich des Gesichtes rote und gelbe Farbtöne auf hohe Temperaturen hinweisen, während die isolierende Winterjacke in dunklen Blautönen leuchtet.

Am Infostand im Foyer des Kreishauses war auch Marcel Richter präsent. „Im Rahmen unserer Sanierungskampagne Aktion Altbau möchten wir dafür werben, dass sich die Gebäudebesitzer im Kreis Warendorf mit der Energieeffizienz ihrer Gebäudehülle beschäftigen. Die beste Kilowattstunde ist die, die nicht verbraucht wird“, ist der Klimaschutzmanager des Kreises Warendorf überzeugt.

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