Sechs neue Selbsthilfe-Gruppen im Kreis
Sie sind die ersten Ansprechpartner auf dem Weg zur Selbsthilfe: (v.l.) Daniela Rehnen, Christiane Vollmer und Sabine Tenamberger 

Höhepunkte des vergangenen Jahres waren zweifellos im Mai die Feier zum 25-jährigen Bestehen der Kontaktstelle und die Beteiligung an der bundesweiten Selbsthilfe-Aktionswoche sowie im November ein großer „Tag der Begegnung“ in Ennigerloh mit mehr als 30 Ausstellern und einem attraktiven Begleitprogramm.

Höhere Zahl an Anfragen

In der Beratungsarbeit erhöhte sich die Zahl der Anfragen im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt weist die Statistik 2385 eingehende Kontakte aus. Die Themenbereiche „chronische Erkrankungen und Behinderung“ und „psychische Erkrankungen“ wurden am häufigsten nachgefragt.

Aber auch bei den anderen großen Themengebieten „soziale Selbsthilfe“ und „Sucht“ war ein Anstieg zu verzeichnen. Vertreter von Selbsthilfegruppen, die sich an die Kontaktstelle wandten, interessierten sich am meisten für die Themen „Öffentlichkeitsarbeit“ und „Krankenkassenförderung“.

Mobbing, Trauer, Elternkreis

Auch sechs neue Selbsthilfegruppen gingen im Jahr 2019 an den Start: In Beckum die Gruppe „Mobbing und emotionale Erpressung“, in Sendenhorst eine Gruppe Krebsbetroffener, in Warendorf eine weitere Trauergruppe und eine Austauschmöglichkeit für Erwachsene mit AD(H)S sowie in Ahlen der „Elternkreis drogengefährdeter und abhängiger Menschen“.

An einem Ort, der nur auf Anfrage mitgeteilt wird, treffen sich Menschen, die in der Kindheit sexuellen Missbrauch erfahren haben und sich in der Alltagsbewältigung unterstützen. Erfreulich sei auch die erhöhte Nachfrage von Ärzten, Beratungsstellen und Krankenhaus-Sozialdiensten gewesen, die für Patienten und Klienten Austauschmöglichkeiten suchten.

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