Sparkasse vermeldet konstanten Gewinn
Blicken optimistisch in das laufende Geschäftsjahr: die Mitglieder des Vorstands der Sparkasse Münsterland Ost Markus Schabel, Klaus Richter, Peter Scholz und Roland Klein.

Die Bilanzsumme des Instituts wuchs im Berichtsjahr um 2,7 Prozent auf 9,5 Milliarden Euro. Das Kundengeschäftsvolumen legte um 3,2 Prozent auf 16,6 Milliarden Euro zu. Mit 1,15 Prozent der durchschnittlichen Bilanzsumme (Vorjahr: 1,21 Prozent) lag das Betriebsergebnis vor Bewertung erneut über dem Durchschnitt der Sparkassen in Westfalen-Lippe (0,92 Prozent) und der Sparkassen bundesweit (0,82 Prozent). Diese Zahlen nannte jetzt Vorstandsvorsitzender Markus Schabel.

Kosteneinsparung

Allerdings belastet das anhaltend niedrige Zinsumfeld weiterhin die Haupteinnahmequelle der Sparkasse: Der Zinsüberschuss fiel in 2018 um insgesamt 15,4 Millionen Euro (7,8 Prozent) niedriger aus als im Vorjahreszeitraum. Dieser Rückgang wurde durch Kosteneinsparungen und einen um 7,5 Mio. Euro (13,5 Prozent) gestiegenen Provisionsüberschuss abgebremst. „Auch in den nächsten Jahren streben wir ein möglichst konstantes Jahresergebnis an. Das ermöglicht die dauerhaft wichtige Stärkung unseres Eigenkapitals und sichert zudem die Option von Ausschüttungen an unsere Eigentümer, die damit vor Ort soziale Projekte unterstützen“, betont Markus Schabel. Mit einer Gesamtkapitalquote von 19,3 Prozent liegt die Sparkasse oberhalb der EU-Mindestauflagen, was als ein Zeichen für die Stabilität von Kreditinstituten gilt.

Breites Sponsoring

Über die Höhe der diesjährigen Ausschüttung wird die Zweckverbandsversammlung im kommenden Juni entscheiden. Darüber hinaus werde sich die Sparkasse auch weiterhin für Vereine und Projekte in der Region stark machen, kündigt Schabel an. So bewegte sich im vergangenen Jahr das Spenden- und Sponsoring-Engagement mit 2,6 Millionen Euro weiterhin auf hohem Niveau. Rechnet man die Förderungen der fünf Sparkassen-Stiftungen hinzu, wurden mit insgesamt 3,9 Millionen Euro (Vorjahr: 3,7 Mio. Euro) 1000 Projekte unterstützt. In 2018 setzte sich der Trend fort, dass Kunden der Sparkasse immer mehr Gelder anvertrauen: Der Bestand an Kundeneinlagen wuchs um 3,1 Prozent auf 7,2 Milliarden Euro. Auf der Kreditseite verzeichnet die Sparkasse ein Wachstum von 2,9 Prozent auf 7,0 Milliarden Euro. Getragen wird das Plus vor allem durch gewerbliche Investitionen. Der Bestand an privaten Immobilienkrediten zeigt laut Bericht mit 2,8 Milliarden Euro eine stabile Entwicklung.

Einen ausführlichen Bericht lesen Sie in der Printausgabe der „Glocke“.

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