Stärker beachten: Berufswahlpass
Bewerben den Berufswahlpass: (v.l.) Dorothe Hünting-Boll, Carl Pinnekamp, Dieter Günnewig und Ulla Finger-Rumens.

Der Berufswahlpass wurde 2005 zur Unterstützung und Begleitung bei der Berufsorientierung und -wahl in den Schulen im Kreis Warendorf eingeführt wurde. Mittlerweile wird er in allen Hauptschulen und den drei Berufskollegs im Kreis bei der Berufsvorbereitung aktiv eingesetzt. „Der Berufswahlpass hilft aber auch“, so Kreishandwerksmeister Dieter Günnewig, „den Eltern, Lehrern, der Berufsberatung und vor allem auch den Ausbildungsbetrieben bei der Bewerberauswahl.“

Zusammen mit dem Vizepräsidenten der IHK Nord Westfalen und gleichzeitigem Vorsitzenden des Regionalausschusses für den Kreis Warendorf Carl Pinnekamp und der IHK-Regionalbeauftragten Dorothe Hünting-Boll appellieren Günnewig und die stellvertretende Hauptgeschäftsführerin der Kreishandwerkerschaft, Ulla Finger-Rumens, an die Unternehmen im Kreis, den Berufswahlpass verstärkt in dem Auswahlverfahren und in die Bewerbungsgespräche zu berücksichtigen.

Tipps für Ausbildungsbetriebe

IHK und Kreishandwerkerschaft haben deshalb in einem gemeinsamen Flyer Tipps für die Ausbildungsbetriebe zusammengestellt, mit welchen Fragen im Vorstellungsgespräch der Berufswahlpass wirksam einbezogen werden kann. Die Vertreter von Handwerk und IHK erhoffen sich, dass die Ausbildungsbetriebe im Kreis Warendorf öfter nach dem von den Schülern geführten Berufswahlpass fragen, „denn Bewerber, die wissen, was sie wollen und können, sind bei der Besetzung von Ausbildungsplätzen ein großer Vorteil“, so Ulla Finger-Rumens. „Wenn der im Berufswahlpass dokumentierte

Ein Signal für Lehrer und Schüler

„Wenn der im Berufswahlpass dokumentierte Weg zu Berufswahl von den Personalentscheidern in den Unternehmen wahrgenommen wird, ist dies auch ein Signal an die Schüler und Lehrer, dass wir die Berufsorientierung in Schulen begrüßen“, meint Carl Pinnekamp, der ,, ebenso wie Vertreter des Handwerks, durch das Interesse der Unternehmen die Schüler motivieren will, sich bereits während der Schulzeit intensiv mit der Berufs- und Arbeitswelt auseinander zu setzen.

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