Strukturwandel zu mehr Erholungsgebieten
Hin zu mehr Erholungsgebieten: Die Flächen hierfür, wie beispielsweise in Ahlen, wurden im Kreis um 63,4 Prozent in den vergangenen zehn Jahren erweitert.

Es fällt besonders die Zunahme der Erholungsflächen um 63 Prozent auf. Der Gesamtanteil liegt im Kreisgebiet, das 1317 Quadratkilometer umfasst, aber immer noch bei bescheidenen 1,1 Prozent (fünf Quadratkilometer). 70,7 Prozent der Flächen werden landwirtschaftlich genutzt – Felder und Wiesen prägen den Kreis Warendorf weiterhin, obwohl es 2,3 Prozent weniger sind als noch vor zehn Jahren. Flächenmäßig die größte Kommune im Kreis ist Warendorf mit 176 Quadratkilometern, gefolgt von Ennigerloh (125) und Ahlen (123). Am stärksten landwirtschaftlich geprägt ist Sendenhorst mit 79,5 Prozent dieser Flächen im Stadtgebiet, gefolgt von Wadersloh mit 78 Prozent. 91 Quadratkilometer Ackerland dort entsprechen einem Gebiet, in das die kleinste Gemeinde im Kreis, Beelen, mit 31 Quadratkilometern Gesamtfläche fast dreimal hineinpasst.

In Telgte schwindet Landwirtschaft

 Den stärksten Rückgang an landwirtschaftlichen Flächen hat mit minus 6,9 Prozent Telgte erfahren. Im Gegenzug wurden dort die Erholungsgebiete stark erweitert (plus 167 Prozent). Ein starker Ausbau der Erholungsflächen ist auch für Ennigerloh (plus 191 Prozent) und Everswinkel (plus 217 Prozent) nachweisbar. In diese Kategorie fällt auch die Rubrik Wasserfläche: Im Kreis hat sich der Anteil um neun Prozent auf 23 Quadratkilometer erhöht. Die größten Wasserflächen weisen Warendorf (3,6 Quadratkilometer), Wadersloh und Sassenberg (jeweils zwei Quadratkilometer) auf. Noch mehr als Gebäudeflächen (101 Quadratkilometer) gibt es Wald im Kreis Warendorf. Diese Art der Bodennutzung wurde um drei Prozent auf jetzt 170 Quadratkilometer erweitert. Anteilmäßig am meisten davon gibt es in Ostbevern (19,6 Prozent).

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