Stumme Gebäude erzählen Geschichte(n)
Das Haus Nottbeck in Stromberg wird am „Tag des offenen Denkmals“ zu besichtigen sein. Auf dem Gelände gibt es am 11. September wieder den antiquarischen Büchermarkt.

Zusammen mit Beckums Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann und Vereinsvertretern, die sich für die Kultur in der heimischen Region stark machen, warb Dr. Olaf Gericke für den Aktionstag am Sonntag, 11. September. „Aus Erfahrung weiß ich, wie schnell die Broschüre immer vergriffen ist“, sagte der Landrat. Sie und natürlich der „Tag des offenen Denkmals“ selbst böten Gelegenheit, sich mit der Heimatgeschichte auseinanderzusetzen und hinter die Kulissen der Sehenswürdigkeiten zu blicken. „Und attraktiv gestaltet ist die Broschüre auch“, merkte Dr. Gericke an, während er interessiert einige Seiten überflog. Dieser Meinung schloss sich Beckums Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann an. Er freute sich darüber, dass sich die Püttstadt mit mehreren Angeboten an dem Aktionstag beteiligt. „Beckum hat viel zu bieten“, betonte er, ob Zement- und Stadtmuseum, Schmiede, Wehrturm oder eben das Dormitorium. „Bürger sollten sich für die spannenden Themen öffnen“, empfahl er. Geöffnet sind am „Tag des offenen Denkmals“ 40 Objekte im Kreis Warendorf. Das Spektrum der außergewöhnlichen Sehenswürdigkeiten ist vielfältig – von Heimathäusern über Museen und Kultureinrichtungen bis hin zu Privathäusern. Fast überall finden Führungen, Vorträge und Aktionen statt. Hinzu kommt ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm. Das Motto des Denkmaltags lautet „Romantik, Realismus, Revolution – Das 19. Jahrhundert“. Und eins ist sicher: Die Gebäude werden manch eine Geschichte zu erzählen haben.

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