Tagesmütter bitten um Rechtssicherheit
Die SPD-Kreistagsfraktion informierte sich über die Probleme von Tagesmüttern: (v. l.) Thomas Trampe-Brinkmann, Hans-Hermann Beier, Maria Blömker-Stockmann, Ingrid Rogge, Dagmar Arnkens-Homann, Martin Fiehe, Natalie Wagner, Marion Fiehe-Theeßen, Jendrik Leismann, Gerda Remest, Annette Mors und Günter Holz.
„Das Engagement vieler Tagesmütter im Kreis Warendorf ist für eine qualitativ hochwertige und flächendeckende U3-Betreuung unbedingt notwendig“, stellte die Fraktionsvorsitzende Dagmar Arnkens-Homann fest. Es handle sich um einen Grundpfeiler der Jugendhilfe, die bei einem zukünftigen Rechtsanspruch auf einen U3-Betreuungsplatz mehr und mehr an Bedeutung gewinnen werde. Tagesmutter Marion Fiehe-Theeßen berichtete dem Arbeitskreis, dass es noch einige Rechtsunsicherheiten gäbe, die die Arbeit einer Großtagespflege erschweren würden. Zum Einen nannte sie die Möglichkeit, einen Betreuungsplatz tageweise zu splitten, zum Anderen wünschte sie sich eine Regelung zur Kostenerstattung bei Abnutzung von Spielgeräten und Verbrauchsmaterial. „Je mehr Qualität wir in unserer Einrichtung anbieten wollen, desto höher sind die privaten Kosten, die wir für abgenutztes Spielzeug und Einrichtung aufbringen müssen“, sagte Fiehe-Theeßen. Maximal neun Kinder betreut Fiehe-Theeßen mit ihrer Kollegin Ingrid Rogge zusammen. Fünf Kinder dürfen pro Tagesmutter betreut werden. In einem Zusammenschluss darf eine Tagesmutter fünf, die andere vier Tageskinder betreuen.

SOCIAL BOOKMARKS