Telgte startet kurzweilig ins Jahr
Bild: Sulz
Bürgermeister Wolfgang Pieper (l.) bedankte sich mit einem Lächeln bei Arnold Michels (Vorsitzender ZIB) und allen anderen Ehrenamtlichen für ihr Engagement im Bereich der Integration.
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 Zu verdanken war dies wohl den beiden Protagonisten Bürgermeister Wolfgang Pieper und Gastredner Bruder Paulus Terwitte. In seiner lockeren, kurzgefassten Ansprache bedankte sich Pieper bei seiner Gemeinde für den erfolgreichen Verlauf des vergangenen Jubiläumsjahrs: „Sie haben die Stadt neu definiert. Wir haben uns noch einmal neu gefunden, zusammengefunden“, zeigte er sich über das neue „Wir“-Gefühl erfreut. Auch bedankte Pieper sich bei allen politisch Engagierten der Stadt Telgte und wünschte ihnen alles Gute für die anstehende Kommunalwahl am 25. Mai. Seine Hochachtung gegenüber den Ehrenamtlichen des Vereins „Zusammen ist besser“ (ZIB), die sich für die Integration von Ausländern in die Gemeinde einsetzen, brachte er ebenfalls zum Ausdruck. Den Rahmen der Ehrung nutzte Alkaly Touré, vor drei Jahren aus Guinea nach Telgte gekommen, um sich für die freundliche Aufnahme und tolle Unterstützung zu bedanken. Nun war Bruder Paulus Terwitte am Zug. Auf unterhaltsamste Weise gelang es dem katholischen Priester, ethische Grundfragen verständlich zu machen. Den ersten Lacher und damit die Sympathie des gesamten Saals hatte er bereits nach wenigen Sekunden auf seinem Konto. Er gehöre zum Kapuzinerordnen, was an den drei Knoten in dem „Strick“ seiner Kutte zu erkennen sei: „Die erinnern mich immer an das, was mir fehlt – eine Frau und zwei Kinder.“

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