Touristen haben Region im Blick
Bild: Voß-Loermann
Schlossambiente: Baronin Margarethe von Landsberg-Velen und Gräfin Marie-Antoinette von Meran und begrüßten am Donnerstag vor ihrem Landsitz Haus Steinfurt die Bürgermeister und Touristik-Experten des Kreises Warendorf.
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Der Landrat betonte im historischen Ambiente des Adelslandsitzes Haus Steinfurt in Drensteinfurt die Bedeutung der Besucher, die von den Verantwortlichen der Region stark umworben werden. Die Gastgeberinnen, Gräfin Marie-Antoinette von Meran und ihre Großmutter, Baronin Margarethe von Landsberg-Velen, hatten zuvor die Bürgermeister fast aller Kommunen im Kreis Warendorf in ihrem Schloss begrüßt. Das Ambiente passe so wunderbar dazu, für die Region und ihre Schönheit zu werben, so die einhellige Meinung der Gäste, die an der großen gedeckten Tafel im Kaminzimmer Platz nahmen. Das Münsterland als ein Magnet für Besucher aus aller Welt, besonders aber auch aus dem Ruhrgebiet und dem benachbarten Ausland, stellte Dr. Gericke dabei heraus und selbstverständlich den Kreis Warendorf als ein beliebtes Urlaubsziel. „Die größte Gruppe unter den Besuchern sind die Niederländer“, so Gericke. Mit acht Prozent aller Gäste mache sich bei ihnen bemerkbar, dass die Marketingaktivitäten besonders auf dem niederländischen Markt entwickelt wurden. Als Kurzreiseziel setze die Region auf Radfahren und Reiten, die hiesigen Stärken im Tourismus. Als ein Mega-Projekt bezeichnete der Landrat die 100-Schlösser-Route, die im Rahmen der Regionale 2016 mit sieben Millionen Euro gefördert werde. Zwei Millionen davon landeten im Kreis Warendorf, und so könne man jetzt die Förderprojekte einreichen. Der Kreis Warendorf werde dafür 120 000 Euro für die kommenden drei Jahre zur Verfügung stellen. Geplant sei, die Radwege zu verbessern und Serviceangebote auszubauen. Drensteinfurts Bürgermeister Carsten Grawunder betonte, die Touristen schauten stets auf die gesamte Region, deshalb müsse man das Ganze im Blick haben und sich nicht auf einzelne Kommunen konzentrieren. Nicht zu vergessen seien jüngere Medienkanäle wie Facebook und auch Youtube als Plattformen, die dazu beitrügen, den Kreis Warendorf in den Blick der Touristen zu lenken. Das bestätigte die Tourismusbeauftragte des Kreises, Christine Schneider, die zwei kleine Videos vorstellte, die im Internet vier- und fünfstellige Klickzahlen erreicht hätten.

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