Weichen für Westfalen-Tarif gestellt
Der neue Westfalen-Tarif soll es für alle ÖPNV-Kunden in Zukunft einfacher machen. Dazu liegt eine Vereinbarung von 65 Verkehrsunternehmen auf dem Tisch.

Der Kreis wird direkt und über die RVM beteiligt sein. Es ist eine Übereinkunft, die das Gebiet von 16 Kreisen und drei kreisfreien Städten betrifft – von Minden bis Olpe, von Paderborn bis an die Grenze von Dortmund. Vorteile soll es für alle Nutzer von Bus und Bahn in der Region geben, erläuterte Matthias Hehl, Geschäftsstellenleiter der Tarifgemeinschaft Münsterland / Ruhr-Lippe. Insbesondere Langstreckenfahrer würden profitieren. Aber auch die Gelegenheitsfahrer seien nicht vergessen worden. So werde das stark ermäßigte 9-Uhr-Tagesticket für den Gesamtraum Gültigkeit behalten. Aufgrund dieser Ermäßigung wird allerdings die Bahn-Card keine zusätzliche Anwendung finden können. Direkt im Bus, und das wird neu sein, soll in Zukunft auch eine kombinierte Strecke (Bus und Bahn) buchbar sein. Gearbeitet wird zudem am E-Ticket. Koordiniert wird der neue Verbund mit 150 Mitarbeitern in den Geschäftsstellen in Bielefeld, Münster und Unna.

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