Westpreußen-Museum eröffnet im Dezember
Schiffsrumpf im Museum: Eine zuweilen überraschende Ausstellungsarchitektur im Westpreußischen Landesmuseum -hier ein Blick in das sogenannte "Danzigzimmer"- soll die Begegnungen mit der deutsch-polnischen Kulturregion noch interessanter machen.

Das Museum lädt zu „spannenden Begegnungen mit einer deutsch-polnischen Kulturregion“ – so das neue Motto des WLM – ein.Der Zeitpunkt der offiziellen Eröffnungsfeier wird noch bekanntgegeben.

Im Kreuzgang und im Obergeschoss des Klostergebäudes aus dem 17. Jahrhundert ist in den vergangenen Monaten eine völlig neue Dauerausstellung entstanden. Sie trägt der Tatsache Rechnung, dass die vielfältige Geschichte der Region um Danzig am Unterlauf der Weichsel heute zunehmend aus dem Bewusstsein der Bundesbürger verschwindet. Deswegen wird im Westpreußischen Landesmuseum nicht nur eine Geschichte dieser Region erzählt, sondern auch versucht, ein Stück ihrer früheren Bedeutung zu rekonstruieren.

Die Ausstellung berichtet davon mit einer Vielfalt an Exponaten. Verschiedene Medienstationen und eine zuweilen überraschende Ausstellungsarchitektur runden die Begegnungen mit einer deutsch-polnischen Kulturregion ab.

Das Kulturangebot der Stadt Warendorf, die das Museum ebenfalls fördert, soll mit dem neuen Haus bereichert werden. In Zukunft sollen mit verschiedenen lokalen Partnern gemeinsame Programme und Vermittlungsformate entwickelt werden.

Trägerin des Westpreußischen Landesmuseums ist die Kulturstiftung Westpreußen; gefördert wird es unter anderem von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

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