Windkraft: Ausweitung noch kein Thema
Bild: Kleigrewe
Die Konzentrationszonen für Windkraft in Warendorf lassen den Bau weiterer Anlagen zurzeit nicht zu.
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 „Zunächst einmal noch gar nichts“, sagt Stadtbaudirektor Oliver Knaup und verweist auf die zurzeit gültige Rechtslage: Im Rahmen des Regionalplans der Bezirksregierung seien so genannte Eignungsbereiche für die Nutzung von Windenergie festgelegt worden. Innerhalb der Eignungsbereiche gebe es Konzentrationszonen, in denen die Windräder errichtet werden. Insgesamt befänden sich fünf solcher Zonen auf dem Stadtgebiet von Warendorf, zwei davon mit Überschreitungen der Gemeindegrenzen nach Everswinkel und Ennigerloh. Alle Konzentrationszonen lägen im südlichen Stadtgebiet von Warendorf, in Vohren sowie in den Bauerschaften rund um Freckenhorst und Hoetmar. Bis auf zwei Ausnahmen seien sämtliche Standorte für Windräder bereits belegt – eine Ausweitung könne nur mit Zustimmung der Bezirksregierung in Münster erfolgen.

In der Konzentrationszone im Grenzbereich Warendorf-Ennigerloh würden in Kürze noch zwei Räder errichtet, für die die Baugenehmigungen erteilt worden seien. Anträge für den Bau weiterer Windkraftanlagen lägen der Verwaltung zurzeit nicht vor. Den angekündigten Erlass des Umweltministers möchte der Baudirektor der Stadt Warendorf aber zunächst abwarten, um über mögliche Ausweitungen und Entwicklungen in Warendorf konkrete Aussagen treffen zu können.

(Weitere Informationen zum Thema in der gedruckten Ausgabe der „Glocke“)

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