Ziel: Kita-Betreuung von 6 bis 20 Uhr
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Kinderbetreuung von 6 bis 20 Uhr: Das soll nach dem Willen der Kreistagspolitiker zumindest eine Kindertageseinrichtung pro Ort anbieten. Uneinig sind sich die Fraktionen, wer die Kosten für das erweiterte Angebot übernehmen soll.
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Uneinigkeit besteht allerdings darin, was das den Kreis kosten darf. SPD, Grüne und Linke sprachen sich vehement dagegen aus, die Eltern zu stark in die Pflicht zu nehmen. Kreisdirektor Dr. Heinz Börger hatte beispielhaft drei Einrichtungen im Kreis genannt, die für diese Randzeitenbetreuung drei Euro pro halbe Stunde von den Erziehungsberechtigten verlangen. Dr. Börger: „Das funktioniert dort.“ Solche Zuzahlungen halten Grüne und SPD allerdings für unakzeptabel.

Markus Diekhoff (FDP) als einer der Initiatoren des Antrags wies darauf hin, dass erst einmal der Startschuss – durch eine Elternbefragung nach den Bedarfen – gegeben werden müsse: „Wenn wir dann feststellen, dass es nicht kostenneutral umzusetzen ist, können wir immer noch neu entscheiden.“ Astrid Birkhahn (CDU) betonte, dass man gerade im Bereich der Kinderbetreuung jungen Familien Anreize bieten müsse – auch als eine Alternative zum Wohnort Münster. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Guido Gutsche geht davon aus, dass dieses Zusatzangebot der Kitas den Eltern dann auch etwas wert ist.

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