3000 Tonnen Schotter für Bürgerradweg
Bild: Jotzeit
Von der Einmündung nach Walstedde ist ein Teilstück des zukünftigen Bürgerradwegs am Donnerstag geschottert worden.
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Das Material dient als Unterbau für den neuen Bürgerradweg an der Walstedder Straße.  

Waren schon in den Tagen zuvor in mehreren Etappen gut 2000 Tonnen Schotter verbaut worden, der von der HBB-Baustelle (Abriss Hotel Gretenkort) stammte, so handelte es sich diesmal um rund 1000 Tonnen Abbruchmaterial vom Landhandel Beese am ehemaligen Güterbahnhof.

„Es läuft wunderbar“, stellte der Vorsitzende des Vereins „Radweg Walstedder Straße“, Michael Mertenskötter, auf „AT“-Nachfrage zufrieden fest. Nach dem Grünschnitt, der bis zum 1. März erledigt sein musste, sind auf einem Teil des geplanten vier Kilometer langen und drei Meter breiten Bürgenradwegs der Mutterboden entfernt und die Gräben im Bereich von Einfahrten verrohrt worden. „Nun laufen die Schotterarbeiten auf Hochtouren“, sagte er. Bis zum Wochenende werde wohl gut ein Kilometer der geplanten Wegstrecke fertig sein.

Neben zwei Firmen ist eine Vielzahl von ehrenamtlichen Kräften ständig im Einsatz. „20 bis 30 Freiwillige krempeln in der Woche und speziell an den Wochenenden die Ärmel hoch“, sagte Mertenskötter. Das sei schon ein recht bemerkenswertes Engagement.

Noch nicht weitergekommen sei der Verein indes bei den noch ausstehenden Grundstücksverhandlungen. Immer noch gebe es Probleme mit Grundstückseigentümern, die bislang keine Flächen für den Bürgerradweg zur Verfügung stellen wollten. „Zurzeit konzentrieren wir uns aber erst mal auf das Bauen“, sagte Mertenskötter. Auch um zeigen zu können, wie der Bürgerradweg später einmal aussehen könnte.

Wann die Strecke asphaltiert und damit auch befahrbar sein wird, konnte Mertenskötter noch nicht sagen. Das Problem seien die Kosten für das Asphaltieren. „Am günstigsten wäre es, wenn die Teermaschine alles an einem Stück machen könnte.“

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