43. Pöttkes- und Töttkenmarkt in Ahlen
Bild: Westhues
Auch wenn die Pöttkes-Industrie in Ahlen längst Geschichte ist: Beim Pöttkes- und Töttkenmarkt, der am Samstagvormittag eröffnet worden ist, schwelgten die Ahlener und ihre Gäste aus nah und fern gern in Nostalgie.
Bild: Westhues

Reger Publikumsandrang dann auch bei der kleinen Eröffnungszeremonie im Schatten der Marienkirche: Auf einem Podest auf dem Marienplatz hatten die Organisatoren der Veranstaltung Stellung bezogen, der Bürgermeister ergriff schließlich das Wort.

Vielseitigkeit des Pöttken sagt viel über Markt aus

Dr. Berger hieß die Besucher „in der spannendsten und schönsten Stadt des Kreises“ willkommen. Die Vielseitigkeit, mit der man das Pöttken, das beliebte Markt-Souvenir, verwenden könne, sage alles über den Markt, der wegen seines abwechslungsreichen Angebots geschätzt werde.

Auch in der Diskussion über Plastikmüll empfahl der Verwaltungschef die Verwendung des Pöttken als nachhaltige Alternative. „Wir Ahlener zeigen, dass wir die Nummer 1 im Kreis sind“, feuerte Dr. Berger die Besucher an.

Landrat Dr. Gericke bei Eröffnung dabei

Auch Landrat Dr. Olaf Gericke ging auf Pöttken und Töttken ein. „Das Pöttken ist das Markenzeichen des Ortes, das Töttken das Besondere: Keiner weiß, was drin ist“, fügte er augenzwinkernd hinzu. Jörg Hakenesch, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG), war stolz auf das Erreichte: 180 Stände plus Trödelmarkt hatten er und sein Team in der Fußgängerzone und den angrenzenden Straßen untergebracht, dazu Landfrauenmarkt und altes Handwerk.

Ostendorf: „Wollen Ahlen attraktiv halten“

Timm Ostendorf von der Wirtschaftsvereinigung „Pro Ahlen“ fügte hinzu, man wolle den Standort Ahlen attraktiv halten. Und dazu gehörten auch attraktive Einkaufsmöglichkeiten wie eben der Pöttkes- und Töttkenmarkt.

Danach wurde Töttchen serviert, die Bernd Overmann und Gabi Kreuzer verteilten. Das Blasorchester Dolberg unter Leitung von Julian Peppersack untermalte die Veranstaltung musikalisch mit Stücken wie „Im Weißen Rößl am Wolfgangsee“ oder „Die Fischerin vom Bodensee“. Anschließend zog es die Besucher an die Stände.

Verkaufsoffener Sonntag lockt Leute in die Stadt

Der Sonntag war verkaufsoffen: Der Handel konnte sich über eine proppevolle Innenstadt freuen.

Mehr im „AT“ vom 16. September 2019.

SOCIAL BOOKMARKS