Abrissparty: Weg frei für Ahlener Kinderrestaurant
Bild: Geismann
Mit Hämmern in der Hand machte sich das Abbruch-Team am Samstag in der ersten Etage des Wichernhauses ans Werk, damit der Traum von dem Kinderrestaurant schon bald in Erfüllung gehen kann. Das Bild zeigt (obere Reihe v. l.) Leo Webbeler, Daniela Noack, Heinz Schmies, Gerd Börner, Kerstin Pampel, (untere Reihe v. l.) Lars Plichta, Christiane Borgmann, Maja Möhl, Michel Möhl, Markus Möhl, Jörg Pastoor und Frank Adam.
Bild: Geismann

Und auch der Statiker hatte für die Umbauarbeiten in der ersten Etage des Wichernhauses grünes Licht gegeben. Also stand den Arbeiten am Kinderrestaurant nichts mehr im Wege. Freiwillige Helfer und ehrenamtliche Mitarbeiter des Lunch Clubs, der jetzt offiziell im Vereinsregister gemeldet ist, machten sich ans Werk. Wände wurden eingerissen und andere grobe Arbeiten verrichtet. Denn für das Konzept, das einen Speiseraum, einen Mehrzweckraum und einen Eingangsbereich vorsieht, mussten erst die Grundlagen geschaffen werden. Viele kreative Ideen werden in Zukunft dafür sorgen, dass sich die Kinder im Lunch Club wohl fühlen.

Geplant ist ein Speiseraum, in dem bis zu 35 Kinder Platz finden. Eine Trennung von Speise- und Mehrzweckraum erfolgt durch die sogenannte „Box“, einen kleinen Raum, der die Kinder zum Stöbern in Büchern und Spielen einlädt.

Lars Plichta hob die Besonderheit des Wichernhauses hervor. Die Mischung aus alter Kirche und neuem Kinderrestaurant bilde einen interessanten Kontrast. Jedoch stellt das Geld noch ein Problem dar. Obwohl die Koordinatorin des Projekts, Christiane Borgmann, sich um Spenden bemüht, wirft die Anschaffung eines zweiten Fluchtweges in Form einer Stahltreppe das Projekt zurück. Schließlich kostet diese für die Sicherheit der Kinder unentbehrliche Anschaffung rund 20 000 Euro. Dementsprechend hofft sie auf weitere Spenden.

(Ausführlicher Bericht in der Ausgabe vom 22. August.)

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