Action im Ex-Marktkauf: „Warum nicht?“
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Seit Jahresbeginn liegt die riesige Verkaufsfläche im ehemaligen Marktkauf in Ahlen brach.
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Bei einem positiven Votum wird dort zentrenrelevanter Einzelhandel ausgeschlossen. „Dienstleistungen, Gewerbe, Anwälte, aber auch Handel mit nicht zentrenrelevantem Sortiment sind noch möglich“, teilt Stadtplaner Markus Gantefort auf „AT“-Anfrage mit.

Neben der in den Ausschusssitzungen oft wiederholten Stärkung der Innenstadt betont der Verwaltungsmitarbeiter, dass ein Leerstand im Carrée kein Dauerzustand sein soll. „Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft führt ein Leerstandskataster und sucht das Gespräch mit den Eigentümern.“ Der Zustand des Objektes könne entscheidend für die Vermittelbarkeit des Gebäudes sein. „Der Vermieter muss wissen, ob er die Immobilie attraktiviert oder so versucht, einen Mieter zu finden.“

Bei den Planspielen für eine Action-Filiale im Innenstadtbereich rückt auch der ehemalige Marktkauf wieder in den Blick. „Warum nicht?“, meint Gantefort. „Einen einzigen Mieter für dieses Gebäude zu finden, das ist nahezu unmöglich.“ Eine mehrteilige Nutzung sei denkbar, „und dabei ist Marktkauf für Action ein potenzieller Standort“.

Gantefort glaubt nicht, dass sich der Konzern von seinen Ahlen-Plänen zurückzieht, sollte der Rat gegen das Zeppelincarrée stimmen. „Action will nach Ahlen, die haben ihre Fühler nicht nur zum Zeppelincarrée ausgestreckt“, sagt er. „Eine kurzfristige Eröffnung wäre dann aber nicht möglich.“

Mehr zur Action-Debatte im „AT“ vom 28. September.

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