Ärzte raten, mehr aufs Herz zu achten
Tipps für die richtige Behandlung des Herzens gaben Dr. Jürgen Gude, Dr. Norbert-Wolfgang Müller, Prof. Dr. George Bachour, Dr. Christoph Bozetti und Hausherr Bürgermeister Benedikt Ruhmöller.

Unter dem Titel „Chronische Herzschwäche – Ursachen und Diagnostik“ berichtete Dr. Norbert-Wolfgang Müller über die Ursachen und Diagnostik der Herzschwäche.

Als Chefarzt der Inneren Medizin I in Ahlen, die sich mit der Neurologie und Kardiologie beschäftigt, kann er aus dem Repertoire jahrelanger Erfahrung erzählen. Er mahnte: Bei verminderter körperlicher Leistung, Energielosigkeit, Luftnot und Druckschmerz im Brustkorb sollte man sofort einen Arzt aufsuchen oder in dringenden Fällen den Notruf wählen. Dem fügte er hinzu, dass eine Herzinsuffizienz oftmals schleichend käme und für den Laien meist gar nicht ersichtlich sei.

Mögliche Gründe könnten eine chronische Herzkrankheit, Bluthochdruck, eine Herzmuskelentzündung, ein Herzklappenfehler und vieles mehr sein. Was bei einer Herzschwäche zu unternehmen sei, stellte Dr. Christoph Bozetti vor. Er brachte den Zuhörern die Resynchronisationssysteme näher, die zum Einsatz kommen, wenn die beiden Herzkammern asynchron arbeiten.

Auch kam er auf den weitaus bekannteren eingebauten Defibrillator zu sprechen, den er als „automatischen Lebensretter“ bezeichnet. Der Defibrillator greift nämlich im Falle eines Herzversagens elektrisch ins System ein, ohne, dass der Betroffene selbst Maßnahmen ergreifen muss.

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