Ahlen: Straßenschild als Dankeschön
Bild: Lange

Im Betriebsausschuss erhielt (v. l.) Stadtbaurat Andreas Mentz zum Dank für seine Arbeit ein symbolisches Straßenschild von Bernd Döding (Leiter der Ahlener Umweltbetriebe) und Robert Reminghorst (stellvertretender Leiter Ahlener Umweltbetriebe).

Bild: Lange

Als Robert Reminghorst und Bernd Döding ihr Geschenk enthüllen, kann sich Andreas Mentz vor Lachen kaum halten. „Sie wissen schon, dass man tot sein muss, damit so etwas aufgestellt werden darf“, sagt er mit einem Schmunzeln angesichts des symbolischen Straßenschilds, mit dem die Führungsspitze der Ahlener Umweltbetriebe den scheidenden Stadtbaurat verabschiedet.

Die erste „Andreas-Mentz-Chaussee“

„Andreas-Mentz-Chaussee“ ist darauf zu lesen. Die Inschrift auf dem Zusatzschild lautet: „Erster Beigeordneter und Stadtbaurat Ahlens von 1/2013 bis 2/2020. In seiner von dem Anspruch der Perfektion geprägten Amtszeit verwirklichte er zahlreiche Projekte, an denen sich die Wersestadt noch lange erfreuen wird.“

Für den zum 1. März 2020 nach Hamm wechselnden Mentz erfährt die Abschiedstour durch die Ausschüsse am Dienstag einen weiteren Höhepunkt. Zunächst überreichen ihm Joachim Rabe (CDU) und Gudrun Westhues (SPD) einen üppig gefüllten Geschenkkorb.

Rabe: „Sie sind uns nie eine Antwort schuldig geblieben“

„Wir werden Ihre ausgleichende und moderate Art vermissen“, sagt Rabe. „Sie sind uns nie eine Antwort schuldig geblieben, Ihre Spontanität ist phänomenal.“ Rabe und Westhues hoffen, Mentz bei der Eröffnung des neuen Baubetriebs- und Wertstoffhofes (voraussichtlich am 5. Juni) in Ahlen begrüßen zu können.

Stadtbaurat ist gerührt ob des Lobs

Sichtlich gerührt ist der Stadtbaurat über die warmen Worte und Präsente. Denn von Döding und Reminghorst gibt es, zusätzlich zum Straßenschild, ein Buch, das die unter Mentz angestoßenen Maßnahmen dokumentiert. „Ich bin überwältigt“, gibt er zu. „Mir hat jeder Tag in den vergangenen sieben Jahren großen Spaß gemacht. Sie und all die Mitarbeiter der Verwaltung haben mir die Arbeit sehr leicht gemacht“, gibt er das Lob auch an den Ausschuss zurück, spricht von einem fairen, kollegialen, ja sogar freundschaftlichen Miteinander.

Mehr im „AT“ vom 13. Februar 2020.

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