Ahlener Advent bekommt letzten Schliff
Bilder: Detlef Peter Jotzeit
Kommt eine Krippe geflogen: Mit Hilfe eines Teleskopladers wurde die Hütte auf die Bühne gehievt. Das Bild zeigt (v. l.) Michael Vorderbrüggen, Markus Wittenzeller Ralf Mersch und Günther Marold.
Bilder: Detlef Peter Jotzeit

 „Es läuft wie ein Uhrwerk““, stellt Jörg Hakenesch, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Ahlen, am Dienstagmittag bei einer kurzen Stippvisite zufrieden fest. Zusammen mit seinem Mitarbeiter Georg Smeilus nimmt er alles unter die Lupe. Dazu gehört auch die Grabungsstätte vor dem Alten Rathaus. Die angestrahlte Grube mit freigelegten Mauerresten gewährt während des Ahlener Advents (Freitag, 8. Dezember bis Dienstag, 19. Dezember) von einem Pagodenzelt geschützt und mit einem Bauzaun gesichert einen Blick in die Stadtgeschichte.

Im wahrsten Sinne des Wortes schwer zu tragen hat Ralf Mersch. Der Cheforganisator, unter dessen Regie zum fünften Mal die Weihnachtsgeschichte mit 15 Akteuren der Martinschule aufgeführt wird, lässt die Holzkrippe einschweben. Dabei ist Millimeterarbeit gefragt, zumal eine städtische Straßenlaterne nur wenige Zentimeter Platz lässt. Für Markus Wittenzeller von der Firma Sudholt, ist das kein Problem. Mit einem Drei-Tonnen-Teleskoplader nimmt er den 700 Kilogramm schweren Stall an den Haken und positioniert ihn auf der 5,5 mal 5 Meter großen Bühne, die Mersch und sein Helfer Günther Marold zuvor aufgebaut haben.

Stadtwerke-Mitarbeiter Reinhold Stotter hängt die LED-Lichterketten in luftiger Höhe auf.
Anderthalb Stunden später steht die Krippe, in der am Sonntag, 17. Dezember, ab 17 Uhr das Weihnachtspiel aufgeführt wird. Volksbank-Vertreter Michael Vorderbrüggen, dessen Institut das Vorhaben sponsert, ist zufrieden. Als kleines Dankeschön überrascht er das Trio mit einem edlen Tröpfchen.

Derweil zieht es Reinhold Stotter und Tomasz Wojcik in luftige Höhen. Sieben Meter über dem Marktplatzboden montieren die beiden Stadtwerkemitarbeiter acht Lichterketten, die mit ihrem Lichterglanz für heimelige Stimmung sorgen sollen.

Uwe Kloß und sein Mobilsound-Team bauen indes nicht nur die Musik- und Lichtanlage im Festzelt auf, sondern zeichnen für die beiden Torbögen, jeweils 4,5 Meter breit und sieben Meter hoch, verantwortlich, die an den Eingangsbereichen des Ahlener Advents stehen. Dabei ist sich Mobilsound-Mitarbeiter Toby Drüen sicher: „Das werden echte Hingucker.“

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