Ahlener Advent mit neuer Eisstockbahn 
Bild: Detlef Peter Jotzeit
Die neue Eisstockbahn für den Ahlener Advent hat den ersten Härtetest am Montagnachmittag bestanden. Das Bild zeigt (v. l.) Stefan Benning, Oliver Klatte, Rainer Kriwat, Christian Weirowski, Edgar Behrens, Hans Jürgen Tröger, Carlo Pinnschmidt, Thomas Heuser und Jörg Hakenesch.
Bild: Detlef Peter Jotzeit

Nach fünfjährigem Einsatz beim weihnachtlichen Budenzauber auf dem Marktplatz hatte die alte Eisstockbahn aus folienähnlichem Teppich so arg gelitten, dass ein vernünftiger Spielverlauf nicht mehr gegeben war. Damit dieses Schicksal nicht so schnell die neue Eisstockbahn ereilt, muss sich Jörg Hakenesch, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Ahlen, allerdings noch etwas zurücknehmen. Beim überaus schwungvollen Probelauf landeten gleich drei seiner Curls am Ende der Bahn an der Zeltwand.

Die neue Eisstockbahn besteht aus 24 weißen Hartfaserplatten aus Kunststoff und kommt einer echten, glatten Eisfläche schon sehr nahe. Die ist aufgeteilt in zwei Bahnen, die jeweils zwei Meter breit und zwölf Meter lang sind. Für die Anschaffung zeichnen die Organisatoren der WFG und Pro Ahlen mit Unterstützung des städtischen Verfügungsfonds verantwortlich.

Vom 7. bis zum 18. Dezember kann die neue Eisstockbahn von Gruppen angemietet werden. Die Betreuung zeichnet der Bürgerausschuss zur Förderung des Ahlener Karnevals (BAS) verantwortlich. Anmeldungen nehmen Christian Weirowski, ☎ 0174/3058025, und Carlo Pinnschmidt (WFG),  ☎ 02382/964303, entgegen. Auch die Eisstock-Stadtmeisterschaft findet statt. Dabei spielt eine Mannschaft aus vier Personen gegen eine andere. Umrahmt wird die Eisstockbahn einmal mehr von Sponsorentafeln. „Die Einnahmen vergeben wir an unterschiedliche Projekte im Ahlener Stadtgebiet“, versprach Hakenesch. „Der Ahlener Advent wächst peu à peu“, machte der WFG-Chef mit Hinweis auf die neuen Hütten deutlich. In diesem Jahr würden 21 städtische und fünf fremde Holzbuden aufgebaut. Zudem werde der Markt immer attraktiver und sei eine feste Größe im öffentlichen Leben.

Eine Vision hatte Tröger: „Wir suchen noch einen Sponsor für eine Schneemaschine.“

Ausführlicher Bericht in der „AT“-Ausgabe vom 20. November.

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