Ahlener Advent wächst und gedeiht mit neuen ideen
Bild: Kessing
Alle Jahre wieder, nur größer und schöner: Die Macher des Ahlener Advents trafen sich am Mittwoch bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft und stellten das Programm für den Budenzauber vom 8. bis 19. Dezember vor.
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Einmal im Jahr erwacht bei Wirtschaftsförderer Jörg Hakenesch das Kind im Manne: „Wir können es kaum abwarten“, sagte er bei einem Pressegespräch und meinte damit vor allem die Stadtmarketingabteilung mit Carlo Pinnschmidt an der Spitze. „Der Ahlener Advent wächst und etabliert sich“, berichtete dieser frohgemut. Ja, es gebe inzwischen sogar Anfragen von außerhalb für die 20 Holzhütten.

Aufgrund eines rotierenden Systems werden deshalb 40 Aussteller die Buden mit einem sich ständig verändernden Angebot bespielen. Im Zelt lädt die Eisstockbahn unter Federführung des Bürgerausschusses zur Förderung des Ahlener Karnevals dazu ein, an der Stadtmeisterschaft teilzunehmen.

Die Besucher können den Marktplatz zudem ganz unterirdisch erleben und in die Geschichte Ahlens abtauchen. Denn die Baugrube der Archäologen des Landschaftsverbandes wird beleuchtet und mit einem Pagodenzelt überdacht. Dort kann man erfahren, was so alles in Ahlens Unterwelt an Schätzen schlummert.

Neu ist auch der zweite beleuchtete und geschmückte Eingangsbogen in Höhe der Gaststätte Zisterne. Zum Angebot des Adventsmarktes gehören wieder das historische Kinderkarussell und der Smoker. In den bewährten Händen von Ralf Mersch liegt das Krippenspiel am 17. Dezember (17 Uhr) mit Kindern des Offenen Ganztags der Martinschule. An diesem Sonntag ist auch verkaufsoffen. Dazu kommen weitere Programmpunkte wie ein Puppenspieler und Auftritte musikalischer Gruppen.

Und was wäre der Ahlener Advent ohne sie: die Adventspyramide der Stadtwerke. Wobei deren Geschäftsführer Hans Jürgen Tröger die Betonung auf Advent legte. „Ich wehre mich gegen den Begriff Weihnachtsmarkt“, machte er deutlich. Neben der Adventspyramide als Alleinstellungsmerkmal haben die Stadtwerke eine weitere Überraschung in petto: den größten öffentlichen Adventskalender Ahlens in ihrem Gebäude an der Industriestraße. Dort werden 24 Fenster nacheinander beleuchtet. Dass der Ahlener Advent auch deshalb sein Licht nicht unter den Scheffel stellen muss, findet auch Pro-Ahlen-Vorsitzender Peter Schmidt. „Toll, dass so viele mitmachen“, lobte er die Macher.

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