Ahlener Festival ist ein Erfolg
Besonders Angebote für die kleinen Gäste gab es beim Ahlener Festival am Wochenende auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz.

Seit fünf Jahren ist die Veranstaltung auf dem Dr.-Paul-Rosenbaum-Platz, die vom Verein zur Förderung der Integration und Bildung ins Leben gerufen wurde, fester Bestandteil in den Köpfen multikulturell offener Ahlener.

Am Freitag zogen Händler, Firmen und Institutionen für vier Tage die Planen ihrer Zelte hoch, um den tausenden Besuchern aus Ahlen und der Umgebung Einblicke in ihre Welten zu gewähren. Neben türkischen Köstlichkeiten wie Döner, Lahmacun oder türkisches Eis konnten auch Kleidung, Schmuck oder Kosmetika erworben werden. Laut Veranstalter Metin Ates hätten mehr als 50 Aussteller den Weg nach Ahlen gefunden.

Neben den festen Ständen sprach vor allem das Bühnenprogramm, das in diesem Jahr zweisprachig präsentiert wurde, die jüngeren Gäste an und sorgte gegenüber herkömmlichen Märkten für Abwechselung. Eine Taekwondo-Show und eine Wing-Chun-Show ließen die Zuschauer staunen. Kampfsportarten wurden vorgeführt. Ein Bauchredner strapazierte die Lachmuskeln der Gäste. Er punktete vor allem bei Ahlens Nachwuchs.

Höhepunkt des Festivals war letztendlich der Auftritt von Schauspieler und Comedian Fatih Cevikkollu. Bekannt aus Fernsehsendungen wie „Tv total“, „Quatsch Comedy Club“ und „Alles Atze“ machte er auch in Ahlen die Bühnen unsicher und zeigte humorvoll die Berührungspunkte des multikulturellen Zusammenlebens auf.

Veranstalter Ates zeigte sich bereits am Samstag mit der Resonanz zufrieden. Dietmar Zöller, Geschäftsführer von Parisozial, war da etwas kritischer. Er hätte sich ein durchmischteres Publikum gewünscht, bedauerte er die geringe Vielfalt der Nationalitäten. Für ihn sei außerdem der Zustand, das Ahlener Festival und den Gourmetmarkt an einem Wochenende zu veranstalten, „unhaltbar“.

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