Ahlener Woche mit Erlebnis-Charakter
Bild: Jotzeit
Zur achten Neuen Ahlener Woche (NAW) laden (v.l.) Peter Schmidt und Bernd Münstermann (Pro Ahlen), Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Carlo Pinnschmidt (WFG) ein.
Bild: Jotzeit

„Kein Wunsch bleibt unerfüllt“, ist sich Bürgermeister Dr. Alexander Berger (relativ) sicher angesichts der breitgefächerten Angebotspalette der heimischen Industrie, Gastronomie und Landwirtschaft. Er hofft daher erneut auf einen großen Andrang. 2017 waren es rund 8000 Besucher bei knapp 80 Ausstellern. Peter Schmidt, Vorsitzender von Pro Ahlen, ist ebenfalls optimistisch. Er setzt dabei weiter auf das neue Konzept, das sich vor zwei Jahren bewährt hat. „Wir werden die Aufenthaltsqualität noch steigern“, unterstreicht er. Das Rahmenprogramm werde ausgeweitet.

Ahlener Landwirtschaft erstmals mit von der Partie

„Die Leute wollen nicht nur Stände ansehen, sondern etwas erleben“, so Schmidt. Dazu gehörten Auftritte von Starkoch Marco Zingone, „The Taste“-Gewinner aus 2016, mit seinen kulinarischen Köstlichkeiten am Samstag und Sonntag sowie am Sonntag das aufregende Mitmachprogramm von Kinderliedersänger Bulli Grundmann. Darüber hinaus lockten eine BMX-Show, die Riesen-Carrera-Bahn der Stadtwerke sowie zwei Hüpfburgen.

Die Werbetrommel rührt Carlo Pinnschmidt, Projektleiter Stadtmarketing der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) Ahlen, für den heutigen Freitag, den er als Zukunftstag beschreibt. „Dabei stellen Firmen ihre Arbeitsplatzangebote vor“, erklärt er. Das sei eine gute Chance für alle, die einen Ausbildungsplatz oder eine neue Stelle suchten. Und nicht jedem sei bewusst, dass ein Elektrobetrieb mit 50 Mann nicht nur Elektriker brauche, sondern auch Lageristen.

Einen Trend macht Pinnschmidt bei den Ständen aus. „Viele schließen sich zusammen“, so seine Erfahrung. Als Beispiele nennt er den Gewerbeverein Vorhelm, die Kooperation „Industrie“, die Werbegemeinschaft Ahlen und die Vertreter der Landwirtschaft. „Letztere ist sogar zum ersten Mal dabei“, sagt Pinnschmidt. Und die bäuerliche Gemeinschaft will gleich richtig auftrumpfen. So werden eigene Produkte angeboten, die eingeschweißt mit nach Hause genommen werden können. Ein großer Traktor steht für die Kinder bereit und vielleicht locken auch einige Tiere vom Hof. Gleichzeitig stellen sich die Landwirte als Arbeitgeber vor.

Lesen Sie mehr auf zwei Sonderseiten im „Ahlener Tageblatt“ am Freitag, 5. April 2019.

SOCIAL BOOKMARKS