Ahlener gucken für LGS 2017 in Hemer ab
Auf dem Gelände der Landesgartenschau 2010 in Hemer: (v. l.) Ralf Grote (Öffentlichkeitsarbeit) und die Stadtplaner Christian Kruthoff und Mattias Bartmann, Bürgermeister Benedikt Ruhmöller und sein Amtskollege Michael Esken.

 An öffentlichen Mitteln gebe es nicht mehr zu verteilen, machte Esken klar, aber „mit dem Label LGS rutschen Sie mit Ihren Vorhaben in der Priorität sofort nach ganz oben“, beschrieb der Bürgermeister den Effekt, der in der Runde um die Landesgartenschau 2017 gleich fünf Bewerber in den Ring steigen lässt.

5000 Besucher ein umwerfender Anblick

Als 2007 die Bewertungskommission die Stadt Hemer besuchte, veranstaltete man auf dem großen ehemaligen Kasernenhof eine Mini-Landesgartenschau. „5000 Besucher kamen auf den Blumenmarkt, es war ein umwerfender Anblick“, bekommt der Bürgermeister noch heute funkelnde Augen, wenn er seine Erinnerungen an den großen Tag Revue passieren lässt.

Auch die Defizite aufzeigen

Die Landesgartenschau diene dabei nicht dazu, „Schönes schöner zu machen“, zitierte Esken einen früheren Landesminister. Die Bewertungskommission schaue sehr genau hin, wo wirklich Stadtentwicklung nachhaltig betrieben werden soll. „Zeigen Sie auch Ihre Defizite“, appellierte er für einen selbstbewussten Auftritt.

Lesen Sie mehr vom Besuch in Hemer in der Ausgabe vom 29. März

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