Aktionen gegen Heldenkult der Neonazis
Bild: Knöpker
Eine Zukunft ohne Rassismus wollen Markus Beckmann (l). vom Jugendamt und Dietmar Hecht, der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Ahlener Schulen.
Bild: Knöpker

Die Veranstaltung am 66. Gedenktag des Kriegsendes besteht aus einem Bühnenprogramm mit Schulband, Breakdance-Darbietungen und einem Theaterspiel. Darüber hinaus wird der Lebenslauf eines ehemaligen Schülers, der als KZ-Häftling die Schreckensherrschaft der Nazis erlebt hat, vorgestellt. Eingerahmt wird die Veranstaltung von einem „Markt der Möglichkeiten“, auf dem Ergebnisse geschichtlicher Projektarbeiten präsentiert werden. Schirmherr ist Bürgermeister Benedikt Ruhmöller, Moderator ist Pfarrer Markus Möhl.

„Ich hoffe, dass sich am Sonntag viele Jugendliche und Erwachsene auf dem Marktplatz einfinden und ein deutliches Zeichen setzen, dass wir keine Nazis wollen“, sagte der Verwaltungschef, der trotz des Muttertages auf eine gute Resonanz hofft. „Wir wollen deutlich machen, dass der Marktplatz der Ort ist, an dem wir keine Rechtsradikalen wollen“, betonte Markus Beckmann, Mitarbeiter des Jugendamtes. Jetzt müssten besonders die Schulen aktiv werden, die sich vor einigen Wochen noch als „Schule gegen Rassismus –Schule mit Courage“ gegen rechte Gesinnung und Gewalt ausgesprochen hätten.

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