An drei Sonntagen in Ahlen einkaufen
Der verkaufsoffene Sonntag während des Ahlener Advents lockt immer wieder viele Menschen in die Innenstadt.

Seit Ende März gilt in Nordrhein-Westfalen ein neues Ladenöffnungsgesetz. „Für das Jahr 2019 muss eine neue Rechtsverordnung über das Offenhalten von Verkaufsstellen an Sonn- und Feiertagen durch den Rat der Stadt Ahlen beschlossen werden“, heißt es in der Vorlage der Verwaltung. Demnach sei nunmehr das öffentliche Interesse und nicht mehr der Anlassbezug Grundlage für die Ladenöffnung an Sonn- und Feiertagen.

Laut Gesetzgebung sind maximal acht verkaufsoffene Sonntage erlaubt. Doch die Verwaltung will laut Beschlussvorlage diese Regelung nicht ausweiten und an der Ist-Situation – drei Termine – festhalten. Dabei handelt es sich um: den verkaufsoffenen Sonntag während des Stadtfestes; den verkaufsoffenen Sonntag während des Pöttkes- und Töttkenmarktes im September; den verkaufsoffenen Sonntag während des Ahlener Advents.

Kaufleute bestätigen Plan der Verwaltung

Bei allen drei vorgeschlagenen Terminen besteht laut Gesetzgebung ein öffentliches Interesse, da die Öffnung im Zusammenhang mit örtlichen Festen, Märkten, Messen oder ähnlichen Veranstaltungen steht. Die Verwaltung stützt sich in der Begründung ihrer Entscheidung auf Gespräche mit Vertretern der Ahlener Kaufleute und eine von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft (WFG) vorgenommene Befragung. „Sowohl im Gespräch als auch in der Befragung haben sich die Kaufleute mehrheitlich gegen eine Ausweitung der verkaufsoffenen Sonntage ausgesprochen“, heißt es in der Vorlage.

Der Ausschuss für Ordnung, öffentliche Einrichtungen und Anregungen tagt am Dienstag, 20. November, ab 17 Uhr im Sitzungssaal II des Rathauses.

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