Anwohner sauer: Petition an NRW-Landtag
Bild: Jotzeit
Ulrike Budde (l.) und Kerstin Thormann hoffen auf Unterstützung aus Düsseldorf.
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„Von Transparenz und der versprochenen gemeinsamen Suche nach einer Lösung haben wir seit Anfang September nichts bemerkt“, wettert Kirsten Thormann, Sprecherin der Initiative. Aus diesem Grund seien die Nachbarn aktiv geworden und hätten den Petitionsausschuss des NRW-Landtags eingeschaltet.

„Ich habe ein dickes Päckchen auf die Reise nach Düsseldorf geschickt“, teilte Thormann am Mittwoch im Gespräch mit dem „AT“ mit. Detailliert sei in der Petition, die von 34 Nachbarn unterschrieben wurde, die ganze Problematik geschildert und anhand von Unterlagen und Planungen erklärt worden. „Halt eine Überraschung zur Weihnachtszeit“, sagt die Sprecherin der Bürgerinitiative.

Als Sinn und Zweck der Eingabe heißt es unter anderem in der Petition: „Die Anwohner fordern von der Verwaltung eine alternative Ausbauplanung zur vollständigen Gestaltung der Chamissostraße in einem Verkehrsraum von 5.45 bis zehn Metern als Spielstraße mit Schrittgeschwindigkeit. Zudem wünschen sich die Anwohner mehr respektables Verhalten der zuständigen Mitarbeiter der Fachverwaltung und eine Nutzung von Handlungsspielräumen zugunsten einer bürgerfreundlichen Lösung...“

Enttäuscht ist Kirsten Thormann insbesondere von Bürgermeister Benedikt Ruhmöller. Es sei ein Armutszeugnis, dass es bisher keinerlei Reaktion seitens der Verwaltung gegeben habe, sagt sie. „Wenigstens einen Zwischenbericht hätte es doch wohl geben können.“

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