Anwohner sauer: Rosenstock abgeholzt
Bild: Jotzeit
An dieser Stelle stand noch am Donnerstagmorgen ein Rosenstock.
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„Das ist doch ein Unding“, schimpfte Physiotherapeut Kai Wosnitza, vor dessen Praxis die besagte Rose gestanden hatte. Aus Erzählungen wusste er noch, dass die Inhaberin der ehemaligen Rosenapotheke dort die dornige Pflanze eingesetzt hatte. „Daher wahrscheinlich auch der Name Rosenapotheke“, vermutete er.

Noch am Morgen habe er die rosaroten Blüten bestaunt, sagte er, mittags sei alles verschwunden gewesen. Zwar seien noch Überreste des Rosenstocks im Beet vorhanden, so Wosnitza. „Doch daraus kann nichts mehr werden.“

„Das ist bewusst so gemacht worden“, teilte Frank Merschhaus, Pressereferent der Stadtverwaltung, auf „AT“-Nachfrage mit. Nach Rücksprache mit den zuständigen Mitarbeitern der Ahlener Umweltbetriebe sei ihm versichert worden, dass die Blüten arg verwelkt und das besagte Beet von Unkraut übersät gewesen seien. „Aus diesem Grund haben sich die Mitarbeiter entscheiden, die Pflanzen zu entfernen“, so Merschhaus.

Grundsätzlich begrüße es die Stadt, wenn sich Anwohner um Beete kümmerten, unterstrich er und sicherte gleichwertigen Ersatz zu. „Die Anwohner müssen sich nur mit den Umweltbetrieben in Verbindung setzen.“

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