Anwohner übergeben 280 Unterschriften
Die Unterschriftensammlung von Eltern und Anwohnern des Masbrok-Spielplatzes in Ahlen nahm Bürgermeister Dr. Alexander Berger (vorne Mitte) am Samstagnachmittag aus der Hand von Gregor Niesmann (vorne rechts) entgegen.

In einem der beiden Briefe bringt auch der Caritas-Kindergarten Arche Noah seinen Standpunkt zum Erhalt des Masbrok-Spielplatzes zum Ausdruck. Nicht nur die Anwohnerkinder benutzen den im Wohnumfeld beliebten Spielplatz, sondern auch die Besucher der Arche Noah. Aber laut Spielplatzplanung der Verwaltung soll dieser geschlossen werden. „Hier spielen ni

cht nur unsere Kinder. Auch wir Mütter treffen uns im Sommer auf dem Platz zum Picknick und Plauschen“, berichtete Anwohnerin Simone Sudholt. Sie fügte noch hinzu: „Im Winter wird sogar auf dem kleinen Hügel gefahrlos gerodelt.“

Senior Heinrich Niesmann, ehemaliger Eigentümer der Grundstücke, auf dem die Wohnhäuser ringsherum stehen, erinnerte daran, dass vor rund elf Jahren, als er mit der Stadtverwaltung über die Bauplanung verhandelt hatte, der Spielplatz zur Auflage gemacht wurde: „Nur unter der Bedingung habe ich das Grundstück der Stadt überlassen.“

Sein Sohn Gregor, ebenfalls Anwohner und derjenige, der dem Bürgermeister die Unterschriften von 200 Erwachsenen und 80 Kindern übergeben hatte, machte Dr. Berger auf den schlechteren Zustand des in der Nähe liegenden Spielplatzes am Schwagersweg aufmerksam. Dieser Platz soll laut städtischer Spielplatzplanung nicht geschlossen werden. „Das Ziel der Verwaltung ist doch nicht, Spielplätze zu schließen, die von den Bürgern erhalten werden wollen“, erläuterte der Bürgermeister, der die Masbrok-Anwohner beruhigen wollte.

Dr. Alexander Berger kündigte eine weitere Bürgeranhörung an, in der noch einmal Bedenken und Standpunkte der Betroffenen angehört und in die Planung aufgenommen werden sollen. „Wir hören da ganz genau zu“, versprach der Verwaltungsleiter den besorgten Eltern.

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