Arbeiter-Samariter-Bund wird Betreiber
Die Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes (ZUE) für Flüchtlinge in der ehemaligen Bodelschwinghschule soll vom Arbeiter-Samariter-Bund betrieben werden.

Nur eine Wochen nach dem einstimmigen Beschluss des Stadtrates traf die Verwaltung diese wichtige Entscheidung in Abstimmung mit der Bezirksregierung Arnsberg (in Nordrhein-Westfalen für die Flüchtlingsunterbringung auf Landesebene zuständig). Dass der Rat nach gerade sechs Wochen der Prüfung und Diskussion einstimmig seinem Vorschlag gefolgt sei, in der früheren Bodelschwinghschule eine Landeseinrichtung für bis zu 500 Flüchtlinge zu schaffen, begeistert Bürgermeister Benedikt Ruhmöller: „Das beweist doch, dass sich die Ratsmitglieder bei wirklich wichtigen Problemen unserer Stadt schnell auf eine gute Lösung einigen können.“

Die Entscheidung vom 25. Juni sei auch ein überzeugender Appell an die Bürger, die ZUE zu akzeptieren und aktiv mitzutragen. Im Rathaus sei man in vielen Etagen „heiß“ dabei, den Ratsbeschluss möglichst schnell umzusetzen. Die ZUE sei ein „Querschnittsprojekt“, alle zuständigen Kollegen hätten den Ehrgeiz, die Herausforderung gemeinsam – und möglichst schnell – zu „stemmen“.

Die „ZUE Bodelschwingh“ wird zwar wegen der erforderlichen Vorbereitungen – besonders der Baumaßnahmen – erst Ende des Jahres betriebsfertig sein. Doch schon in Kürze soll die Nachbarschaft über die bisherigen und die weiteren Schritte informiert werden. Für Ende Juli ist eine offene Gesprächsrunde unter Beteiligung des ASB geplant, um etwaige Sorgen und Vorschläge aus der Umgebung der früheren Schule zu berücksichtigen. In einem weiteren Schritt plant die Verwaltung eine Zusammenkunft aller Unterstützer, damit kein Angebot der Hilfe für die Flüchtlinge verloren geht.

Mehr in der Samstagsausgabe des „Ahlener Tageblattes“.

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