Asphaltdecke soll länger standhalten
Der Vorplatz der Feuer- und Rettungswache am Konrad-Adenauer-Ring in Ahlen wird saniert. Die Pflasterbefestigung wurde aufgenommen und wird durch eine stärkere Asphaltdecke ersetzt. Bild: Rademacher

„Die alte Pflasterbefestigung war abgängig“, erklärt Ansgar Drees, Bautechniker bei den Ahlener Umweltbetrieben, der die Maßnahme für das zuständige Gebäudemanagement (ZGM) der Stadt geplant hat. „Es gab Verdrückungen und Spurrinnen aufgrund der Fahrzeugbewegungen.“ „Man sah sehr genau, in welcher Kurvenlinie der Rettungswagen rausgefahren ist oder wo die Löschfahrzeuge auf dem Platz gedreht haben, um rückwärts in die Halle zu setzen“, ergänzt der stellvertretende Wachleiter Wolfram Schneider.

In der ersten Oktoberwoche hatten Arbeiter der Hammer Firma Heckmann angefangen, die vor rund 20 Jahren verlegten Pflastersteine aufzunehmen. Rund um den Vorplatz werden neue Randeinfassungen gesetzt, und die Entwässerungsanlage, sprich: Regenrinnen und -abläufe, erneuert. „Wenn diese Vorarbeiten gelaufen sind, wird eine zweilagige Asphaltschicht eingebracht“, erklärt der Bautechniker. Trag- und Deckschicht seien zusammen stärker als die bisherige Pflasterbefestigung. Daher müsse eine Anpassung an das Höhenniveau zum Konrad-Adenauer-Ring und zu den Gebäuden erfolgen. Vor der Fahrzeughalle werde dazu ein Geogitter zur Verstärkung der Schottertragschicht verlegt, das eine bessere Lastverteilung bewirke. Rund 1600 Quadratmeter ist die Fläche groß, auf 120 000 Euro belaufen sich die Kosten, erklärt Drees.

Der Asphalt soll im Laufe der kommenden Woche aufgebracht werden. Vorausgesetzt, die Witterung spiele mit. „Wir brauchen Trockenheit und entsprechende Temperaturen“, so Drees, der optimistisch ist, den Zeitplan zu halten.

Da die Einsatzfahrzeuge wegen der Baustelle die Hauptausfahrt derzeit nicht nutzen können, fahren sie über die Betriebszufahrt an der Theodor-Schwarte-Straße vom Feuerwehrgelände. Um dies zügig, gefahr- und reibungslos zu ermöglichen, sei dort eigens eine mobile Lichtzeichenanlage installiert worden, erklärt Ansgar Drees. „Diese Ampel ist, ebenso wie die am Konrad-Adenauer-Ring, von der Leitstelle aus zu bedienen.“

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