Auf den Spuren von Ernst Mosch
Bild: Lohmann
Musikanten von jung bis alt spielen gemeinsam im Orchester der Original Egerland-Musikanten, das in der Stadthalle Ahlen gastierte.
Bild: Lohmann

Sie wandeln auf den musikalischen Spuren von Ernst Mosch. Der im Jahr 1999 verstorbene Musiker soll die Egerländer Musik populär gemacht haben. Auf die Zuhörer wirkten am Sonntag weiche, böhmische Klänge ein. Sie erzählten von einer großen Heimatverbundenheit und einem harmonischen Miteinander. Die Musik lud zum Wippen und Schunkeln ein.

Moderator Carsten Elges versprach Lieder, die alle von Ernst Mosch gespielt worden seien. Dazu zählten Märsche genauso wie Walzer und Polka. Unter letzteren Begriff fallen in der Regel beschwingte Rundtänze, die aus Tschechien stammen. Ergänzt wurde der Auftritt der Original Egerland-Musikanten durch das Künstler-Ehepaar Hansjörg Bühner und Gabriele Bühner-Walther. Beide sammeln bereits seit vielen Jahren Bühnenerfahrung im gesamten Bundesgebiet.

Die mehr als 20 Musiker brachten dem Publikum in einer vielfältigen Vorstellung die Klänge ihrer Heimat näher. Wo genau diese ist, erfragte der Moderator, nachdem das Publikum nach einigen Liedern warm geworden war. Eine Antwort blieb aus. „Hinter Wuppertal links ab“, scherzte er anschließend. Trotz aller Unwissenheit über die Herkunft der Musikanten gefiel den knapp 500 Zuhörern deren Musik. „Rosamunde“, um 1930 in Böhmen komponiert und 1975 als Schlagerversion abgewandelt, entpuppte sich auch Jahrzehnte nach der Blütezeit als Dauerbrenner in der Stadthalle Ahlen. Es wurde kräftig mitgesungen.

Der nächste Auftritt für das Orchester folgt Ende Januar in der Stadthalle Höxter.

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