Auf der Tanzfläche statt hinterm DJ-Pult
Bild: Werner
Mit Koffern voller CDs ist DJ Martin Temme bei Partys in Ahlen unterwegs. Zum Ende des Jahres hört er auf.
Bild: Werner

Vor allem die Musik der 1980er-Jahre hat es dem Ahlener angetan mit Bands wie Sisters Of Mercy, Joy Division und Bollock Brothers. Als DJ startet er aber auch Ausflüge in die 1970er-Jahre. Die 1990er-Jahre wollen er und seine Frau Birgit, die ihn unterstützt, dem tanzfreudigen Publikum nicht vorenthalten – mit Combos wie den Red Hot Chili Peppers. Gleiches gilt für die Jetzt-Zeit: Über den Internet-Musikanbieter Spotify entdeckt der Kino-Chef aktuelle Stücke.

Mit drei Koffern voller CDs sind die Temmes sechs- bis siebenmal im Jahr in Ahlen unterwegs, um anderen im Bürgerzentrum und in der Stadthalle ein Tanzvergnügen zu bescheren. In den Kisten sind die Toten Hosen („Mit Sänger Campino war ich bei der Grundausbildung der Bundeswehr in Wuppertal.“) ebenso vertreten wie Udo Lindenberg („Der hat mich durch mein Leben begleitet.“).

Doch mit dem Musikmachen ist bald Schluss: „Meine Frau und ich wollen auch mal selbst tanzen gehen“, begründet der 54-Jährige, warum er bald auf der Tanzfläche anzutreffen ist statt hinterm DJ-Pult.

Mehr lesen Sie in der „AT“-Ausgabe vom 13./14. August.

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