Ausstellung rückt Soldaten in den Fokus
Bild: Rademacher
Auf die Eröffnung der Schau „Die Westfalenkaserne im Wandel der Zeit – Ahlen und seine Soldaten“ im Heimatmuseum Ahlen freuen sich die Ausstellungsmacher (v. l.) Christoph Wessels, Ingolf Klotzsch, Jürgen Rheker, Petra Schäfer, Thomas Kras, Gabriele Moser-Olthoff und Helmut Ransleben.
Bild: Rademacher

Eröffnet wird sie am Freitag, 30. September, mit einer Vorschau für geladene Gäste. Entstanden ist die Ausstellung in Zusammenarbeit der Kulturabteilung der Stadt Ahlen mit der Interessengemeinschaft (IG) Ahlener Panzergrenadiere in mehr als einjähriger Arbeit, wie der Fachbereichsleiter Schule, Kultur, Weiterbildung und Sport, Christoph Wessels, bei der Vorstellung am Mittwoch erklärte.

Er erinnerte daran, dass die ehemaligen Angehörigen der Panzergrenadiere 2014 in einem Bürgerantrag angeregt hätten, die Historie des Verbandes im Heimatmuseum dauerhaft zu präsentieren. Doch schnell sei den Ausstellungsmachern – Gabriele Moser-Olthoff, Petra Schäfer, Christoph Wessels und Jürgen Rheker von der Stadt Ahlen, Ingolf Klotzsch, Thomas Kras und Helmut Ransleben von der IG Ahlener Panzergrenadiere – klargeworden, dass ein Schrank oder eine Vitrine in einer Dauerausstellung der Bedeutung der Bundeswehr und der Westfalenkaserne nicht gerecht werden könnten, so Wessels.

47 Jahre sei das Panzergrenadierbataillon in Ahlen vor Ort gewesen. Das Vorbereitungsteam habe aber Wert daraufgelegt, alle Einheiten am Standort Ahlen zu zeigen. Besonders im Fokus stünde dabei das Verhältnis zur Bevölkerung sowie der im Laufe der Jahrzehnte wechselnde Auftrag der Bundeswehr. Vielen Auswärtigen sei Ahlen durch Firmen wie Kaldewei oder den Fußballverein Rot-Weiß Ahlen bekannt, merkte Ingolf Klotzsch an. „Fußballer Lars Ricken würde sich bei der Nennung Ahlens aber an seinen Grundwehrdienst in der Westfalenkaserne erinnern“, so Klotzsch. Und das ginge ganz viele anderen Menschen ebenso.

Klotzsch und seine Mitstreiter Kras und Ransleben haben sich in den vergangenen Monaten viel mit den Vorbereitungen der Schau beschäftigt, diverses Bild- und Textmaterial, Exponate wie Kleidungsstücke, Wappen und vieles mehr sowie Videomaterial zusammengestellt. „Doch ohne die Unterstützung der Stadt und des Teams um Christoph Wessels wäre die Ausstellung unmöglich geworden“, betonte er. Und Helmut Ransleben lobte die harmonische Zusammenarbeit mit dem Team der Kulturarbeit. Mitglieder der Interessengemeinschaft Ahlener Panzergrenadiere werden die Ausstellung während der Öffnungszeiten fachkundig begleiten und für Führungen zur Verfügung stehen.

Mehr im „AT“ vom 29. September.

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