Auswahlverfahren diesmal digital
Fritz-Winter-Gesamtschule
Caspar Walbeck, Claudia Buchartowski und Brigitte Horstkötter sind von den Ergebnissen der ersten digitalen Kunst-Klassen-Sichtung an der Fritz-Winter-Gesamtschule sehr angetan. Das gilt sowohl für die Bilder als auch die damit verbundenen Text- und Audiobotschaften der Kinder.
Fritz-Winter-Gesamtschule

Normalerweise ist es eine gute Gelegenheit zu einem ersten hautnahen Kennenlernen des Kunstprofils der Fritz-Winter-Gesamtschule. In diesem Jahr ist es eine digitale Erstaufführung: Das Auswahlverfahren für die Kunst-Klasse des kommenden Schuljahres. Sie wurde jetzt coronabedingt auf neuen, digitalen Wegen gestaltet.

Für die Kunst-Klasse der Fritz-Winter-Gesamtschule gibt es immer mehr Bewerber als freie Plätze. Vorgeschaltet ist also die KunstKlassen-Sichtung, ein Termin, zu dem sich die interessierten Schülerinnen und Schüler an einem Nachmittag in der Schule treffen, um gemeinsam ihre Kreativität unter Beweis zu stellen.

In diesem Jahr war alles anders: Digital per Computer und auch analog per Post haben die Familien Aufgaben erhalten, die die Kinder zu Hause bearbeiten durften. „Die Aufgabenstellung war hierfür gut geeignet und hat den Kindern ganz offensichtlich viel Freude bereitet, wie die tollen Ergebnisse heute zeigen“, freute sich Claudia Buchartowski, Kunstlehrerin und Didaktische Leiterin der Schule.

Um die Kinder für die kreative Arbeit zu begeistern, hatte ihr Kunstkollege Caspar Walbeck sich zuvor in einem Video an die Jungen und Mädchen gewandt: „Mir war es wichtig, dass die Kinder ein Gesicht mit der Aufgabe verbinden können.“ So diente die Videobotschaft nicht bloß der Aufgabenvermittlung, sondern bot auch die Gelegenheit, den künftigen Lehrer der Kunst-Klasse schon einmal etwas persönlicher kennenzulernen.

Neben den eingereichten Bildern waren die Mädchen und Jungen aufgefordert, auch etwas zu ihren Zeichnungen zu erzählen. Wer wollte, konnte dafür ein kleines Video oder eine Audiobotschaft verfassen. Oder eben einen eigenen Text verfassen.

Abteilungsleiterin Brigitte Horstkötter war von den Ergebnissen beeindruckt: „Ich freue mich sehr über die vielen tollen Einsendungen. Schließlich war das Verfahren für uns alle neu.“

Claudia Buchartowski war es als Didaktische Leiterin zudem wichtig, dass „die digitale Kommunikation sehr gut funktioniert hat, aber auch Kinder, denen diese Möglichkeiten nicht zur Verfügung stehen, sich erfolgreich beteiligt haben“. Während des Bewerbungsverfahrens habe es immer auch direkte Ansprechpartner in der Schule gegeben – ganz analog von Angesicht zu Angesicht.

Wann sich die neue Kunst-Klasse der Jahrgangsstufe fünf nun von Angesicht zu Angesicht sehen und kennenlernen kann, das sei allerdings eine andere Frage, so die Lehrer.

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