Bayerisches Blau-Weiß dominiert Dolberg
Bild: Lohmann
Ein Blick von der Tribüne: Die Veranstalter freuten sich am Samstag über eine volle Hütte beim Oktoberfest in der Mehrzweckhalle Dolberg.
Bild: Lohmann

Wenn an der Lambertistraße unzählige Autos um jeden Zentimeter Parkfläche ringen, ist das der Indikator dafür, dass Ahlens Ortsteil Kopf steht. In blau-weißen Festschmuck gehüllt, war die Mehrzweckhalle am Wochenende ein Mekka für alle, die es gesellig und zünftig mögen. Literweise strömte das Bier in die Maßkrüge von Festwirt Hans Strotmann. Winkende Hände und Zurufe navigierten seine Service-Kräfte zu den richtigen Adressaten. Ein Liter Oktoberfestbier kostete in Dolberg 8,40 Euro – und war damit um einiges preiswerter als beim Original in München.

„Samstag ausverkauft, Freitag fast“, gab Thomas Stratmann, Kommandeur der Avantgarde der Dolberger Schützen, am Samstagabend dem „AT“ bekannt. Damit habe man gerechnet. „Weil wir das Oktoberfest nur alle zwei Jahre veranstalten, bleibt es etwas Besonderes“, so der Mitorganisator weiter. Die Gäste der Avantgarde und des Blasorchesters Dolberg, die das Oktoberfest in Kooperation ausgerichtet haben, ließen sich nicht lange bitten. Jeweils am frühen Abend standen die ersten Besucher auf Tischen und Bänken.

Die treibende Kraft war das Schwarzwald-Quintett, das an beiden Tagen die Bühne für sich beanspruchte. Echte Platzhirsche, und das nicht ohne Grund: Mit klassisch-bayerischer Musikauswahl, reichlich Animation und langen Spielphasen trafen die Musiker den Geschmack der Gäste. „Schenk mir Dein Herz“ von den Höhnern oder „Rock mi“ von den Alpenrebellen versprühten bayerischen Charme. Das Programm rundete ein Wettbewerb im Bierstemmen am Freitagabend ab, bei dem die Frauen das Rennen machten. Außerdem trat die Tanzgruppe Surprise aus Enniger auf.

Der Erlös des Oktoberfestes soll dem örtlichen Musikverein gespendet werden.

SOCIAL BOOKMARKS