Bewährungsstrafe für Bundeswehr-Ausbilder
Ein Bundeswehr-Ausbilder ist nach der entwürdigenden Behandlung von Untergebenen zu einer Haftstrafe von fünf Monaten auf Bewährung verurteilt worden.

Das Amtsgericht Ahlen ging mit seinem Urteil vom Montag über die Strafforderung der Staatsanwaltschaft hinaus. Die Anklage hatte sich für eine Geldstrafe von 7200 Euro (120 Tagessätze zu je 60 Euro) ausgesprochen. Die Verteidigung plädierte auf Freispruch. Der Anwalt des Soldaten kündigte noch im Gerichtssaal Berufung an.

Nach Feststellung des Gerichts hatte der Ausbilder im Herbst 2016 bei einer Feier mit viel Alkohol zum Ende der Grundausbildung einer Rekrutin über das Gesicht geleckt und die heute 18-Jährige zu seinem Eigentum erklärt. Einem Soldaten hatte er in den Unterleib geboxt.

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