„Biennale“ weicht „Pöggsken-Markt“
Augustin Wibbelts Gedicht „Dat Pöggsken“, in Vorhelm auch als Skulptur in der Nähe des Hellbachs zu finden, ist Namensgeber des Dorffestes, das im kommenden Jahr stattfindet.

Bei der Versammlung der Interessengemeinschaft Vorhelmer Vereine und Verbände (IGVVV) am Donnerstagabend im Gasthaus Witte hat Schriftführer Guido Keil nähere Details vorgestellt. Mit dem neuen Konzept, entwickelt von der IGVVV und dem Gewerbeverein, sollen die Kosten reduziert und die Veranstaltung attraktiver werden.

Geplant ist eine gemeinsame Präsentation von Vereinen und Unternehmen. „Eine Gewerbeschau ist nicht mehr interessant“, sagte Keil. „Man kennt sich in Vorhelm.“ Für den zweitägigen „Pöggsken-Markt“ am Dorfplatz ist ein eigenes Logo vorgesehen, das bei einem Ideenwettbewerb ermittelt werden soll. „Mit ‚Pöggsken‘ kehren wir zum dörflichen Charakter zurück“, begründete Keil die Namenswahl.

Der erste Tag des Festes steht im Zeichen von Live-Musik und Biergartenatmosphäre. Um auf die breite Unterstützung der Vereine bauen zu können, sollen sich diese nur am Sonntag des „Pöggsken“-Wochenendes präsentieren. Bühnenprogramm, Kinderanimation, ein Flohmarkt – auch für Erwachsene – und möglicherweise ein Kuchen-Wettbewerb sollen das Markttreiben bestimmen.

Der Ausschank von Essen und Trinken wird über die IGVVV sichergestellt. Das Vorhelmer Dorffest bekommt sogar seine eigene Währung: Im Vorfeld können die Gewerbetreibenden die Gutscheintaler „Pöggsken“ zu vergünstigten Konditionen erwerben und an ihre Kunden verteilen – als Anreiz, die Veranstaltung zu besuchen. Ursprünglich sollte der „Pöggsken-Markt“ am letzten Mai-Wochenende, 30. und 31. Mai, über die Bühne gehen.

Peter Wiethaup, Vorsitzender der TuS Westfalia Vorhelm, warf ein, dass sich die Fußballer zu diesem Zeitpunkt in der Endphase der Saison befänden. „250 bis 300 Leute ziehen wir schon zu unseren Spielen“, sagte er. Die Suche nach einem passenden Termin löste eine Diskussion aus, die vorerst ohne Lösung endete. Letzter Stand war die Idee, Pfarrfest und „Pöggsken-Markt“ Anfang September zusammenzulegen. Das eigentliche Konzept nahm die Versammlung einstimmig an.

Weitere Berichte aus der IGVVV-Herbstversammlung lesen Sie im „AT“ vom 22. November!

SOCIAL BOOKMARKS