Blutspende Zeichen der Menschlichkeit

Die stellvertretende Bürgermeisterin Rita Pöppinghaus-Voss freute sich über die Spendebereitschaft der Jubilare: „Danke, liebe Blutspender, stellvertretend für alle Menschen, für die das Empfangen einer Blutspende lebenserhaltend, wenn nicht gar überlebenswichtig war.“ Sie stellte außerdem die innere Überzeugung und das uneigennützige Handeln der Spender heraus und schenkte Anerkennung und Respekt. „Als OP-Schwester wird mir täglich aufs Neue bewusst, wie sehr wir alle auf Hilfe wie die ihre angewiesen sind“, stellte Pöppinghaus-Voss noch einmal heraus. Neben den bereitwilligen Spendern sprach sie auch den ehrenamtlichen Mitarbeitern des DRK einen herzlichen Dank aus, denn ohne deren Hilfe sei der Ablauf der Blutspendetermine nicht möglich.

Frank Brokinkel vom DRK Blutspendedienst aus Münster gratulierte ebenfalls zu den 25-, 50-, 75-, 100- sowie 125-maligen Spenden. „Das ist eine herausragende Leistung“, freute er sich. Wichtig sei, Verantwortung für kranke und verletzte Menschen zu übernehmen, denn es sei nun mal noch immer nicht möglich Blut künstlich herzustellen. „Insgesamt 1200 bis 1400 Blutkonserven werden jeden Tag hier im Kreis benötigt“, erläuterte Brokinkel.

Um den Zusammenhalt zu stärken, zeigte er den Gästen der Ehrung einen Film über die Blutspende, die lediglich eine kleine Bandbreite des DRK abdeckte, jedoch trotzdem großes Erstaunen bei den Jubilaren weckte. Dabei wurde deutlich, wieviel Aufwand bei bereits einer Spende gemacht wird. „Wichtig ist außerdem, dass heutzutage jede fünfte Spende der Behandlung von Tumorerkrankungen dient“, erklärte Brokinkel. Er äußerte die Bitte, weiterhin das DRK zu unterstützen und den Gedanken der Blutspende sowie die Bereitschaft der Spende an andere heranzutragen. Rita Pöppinghaus-Voss erklärte:

„5000 Blutspenden pro Jahr in Ahlen, das ist enorm, aber leider noch zu wenig, an dem tatsächlichen Bedarf gemessen.“ Wichtig sei es also auch, den jungen Menschen die Wichtigkeit des Spendens zu erläutern. Eine Blutspende sei kein Nachteil für jemanden selbst, sondern ein Zeichen der Menschlichkeit.

SOCIAL BOOKMARKS