Brennendes Fett nicht mit Wasser löschen
Sachschaden entstand gestern bei einem Brand am Schürhof. Fett hatte sich ein einer Pfanne entzündet. Bild: Rademacher

Beim Braten hatte sich Fett in einer Pfanne entzündet. Die Bewohnerin hatte daraufhin versucht, das Feuer mit Wasser zu löschen. Dadurch aber war das brennende Fett herausgespritzt und hatte, so berichtete der stellvertretende Leiter der Feuer- und Rettungswache Wolfram Schneider, unter anderem  einen Schrank über dem Herd angekokelt. Mit einer Decke hatte dann der Ehemann bis zum Eintreffen der Feuerwehr Löschversuche unternommen. Sie war gegen 12.20 Uhr alarmiert worden. Rund 20 Kräfte des Löschzugs Hauptwache rückten aus.

Als glücklicher Umstand habe sich erwiesen, dass der Keller nur von außen erreichbar sei, erklärt Schneider. So habe sich die starke Verrauchung in dem Raum nicht im Haus verbreiten können. Der stellvertretende Wachleiter erinnerte vor dem Hintergrund dieses Einsatzes daran, dass brennendes Fett oder Öl in Töpfen und Pfannen nicht mit Wasser gelöscht werden dürfe, da es zu einer Fettexplosion mit schlimmen Folgen kommen könnte. Ein Feuer in einem Kochtopf sollte durch Abdecken erstickt werden.

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