Brückner-Projekt  für Preis nominiert
Sechs Tage lang hat der Ahlener Künstler Manfred Brückner mit Kindern in Wien gearbeitet.

Sechs Tage lang hatte Brückner im September 2013 in der Hans- Radl-Schule in Wien, ein sonderpädagogisches Zentrum für körper- und mehrfachbehinderte Kinder, das Projekt „Wenn Farben sich berühren“ (das „AT“ berichtete) realisiert. Dabei handelte es sich um ein 16-teiliges Wandbild, dessen Fragmente jeweils 50 mal 50 Zentimeter groß sind.

Das 16-teilige Wandbild setzt sich aus Fragmenten zusammen, die 50 mal 50 Zentimeter groß sind.
Aufmerksam geworden auf Brückner war ein Lehrer der Wiener Schule im Internet. Auslöser sei sein Projekt aus 2009 für das Landesprogramm NRW „Kultur und Schule“ zum Thema „Keine Gewalt an unserer Schule“ gewesen, so Brückner. Die Berichterstattung darüber habe den Lehrer veranlasst, Kontakt zu ihm aufzunehmen und letztendlich für das Projekt zu begeistern.

Ihm persönlich habe die Arbeit mit den körper- und mehrfachbehinderten Kindern sehr bewegt, sagte Brückner im Rückblick. In der Hans-Radl-Schule habe er mit neun Schülern gearbeitet, darunter drei Rollifahrern. Besonders beeindruckt habe ihn, so der Ahlener Künstler, dass die Schüler mit großer Leidenschaft und Freude ans Werk gegangen seien – trotz ihrer körperlichen Probleme.

Gespannt ist Brückner nun auf den Katalog der Gewinnerarbeiten und die Preisvergabe, die noch im Laufe des Monats erfolgen soll. Neben Geldpreisen erhalten die von der Jury ausgewählten Klassen und Schulen Urkunden. Darüber hinaus ist geplant, die ausgewählten Arbeiten in einem Postkarten-Katalog zu veröffentlichen.

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