Brückner zeigt 145 Arbeiten in Österreich
Bilder: Jotzeit
Bis zum 21. Februar 2013 sind die Arbeiten von Manfred Brückner in Klagenfurt zu sehen. Das Bild zeigt den Ahlener Künstler beim Vorbereiten der Werke für den Transport. Insgesamt gehen 145 Arbeiten auf die Reise nach Österreich.
Bilder: Jotzeit

145 Arbeiten, darunter acht großformatige, sind ab dem 13. Dezember in Klagenfurt am Wörthersee zu sehen.

Hilfreicher Wegbereiter war diesmal das Internet. Durch verschiede Kunstforen war die Klagenfurter Galeristin Andrea Kulnig auf Manfred Brückner aufmerksam geworden und hatte spontan einen entsprechenden Kontakt hergestellt, der jetzt in einer Ausstellung in der „Kulturplattform-Viktring“ gipfelt. Dabei handelt es sich um eine Kunstmeile im ehemaligen Atrium, die erst im September eröffnet wurde.

Unter dem Titel „Einfach nur so“ stellt Brückner Arbeiten aus den Jahren 1994 bis 2012 aus. Erstmals wird dabei sein 100-teiliges Wandbild („Ohne Titel) aus dem Jahr 2009 gezeigt. Des Weiteren präsentiert Brückner seine 27-teilige Arbeit „Twenty seven Kurt Cobain“ sowie eine Fotostudie zum Thema „Schwarz“.

Zu sehen sind auch Brückners jüngste Werke. Dabei spielt das Medium Pappe eine wichtige Rolle spielt. „Die Arbeit mit gebrauchtem Verpackungsmaterial ist überaus spannend“, sagt Brückner, der die Arbeit in diesem Bereich noch intensivieren will.

Manfred Brückner verpackt seine Arbeiten für den Transport.
Gemeinsam mit Brückner stellt die international anerkannte Solinger Künstlerin Milica Reinhart ihre Werke in Klagenfurt aus. Für beide ist das die vierte gemeinsame Aktion. Neben einer Ausstellung im Atelier „Gleis 3“ in den Solinger Güterhallen haben sie 2012 das Hungertuch in Frankfurt gestaltet. Ein weiteres Gemeinschaftsprojekt war die Kunstaktion „Das ist mir heilig“ im Solinger Klingenmuseum. Dreh- und Angelpunkt war dabei die Notschlafstelle der Stadt Solingen „die 10“, die am 6. Juli ihr 30-jähriges Bestehen gefeiert hatte, ebenso wie das Deutsche Klingenmuseum.

Die Ausstellung in Klagenfurt hat für Brückner allerdings nicht nur eine besondere Bedeutung, weil es eine Premiere in Österreich ist. „Erstmals werden meine Arbeiten direkt in Ahlen von einem Spezialunternehmen abgeholt und in der Ausstellung aufgehängt“, sagt der Ahlener Künstler nicht ohne Stolz. „So etwas habe ich bisher noch nie gehabt.“

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