Buchverkauf bestens gelungen
Ralf Steinhorst
Jan, Renate und Lorenz Pudelko übergaben zusammen mit Bürgermeister Dr. Alexander Berger die Spendensumme über 555 Euro an Cordula Schmidt und Mario Wesselmann (v. l.) vom Förderverein Kinderklinik.
Ralf Steinhorst

Um die Weihnachtsstimmung trotz der Coronabeschränkungen zu retten, hatte die Familie Pudelko Anfang Dezember des vergangenen Jahres die Idee, verschiedene Aktionen durchzuführen (wir berichteten).

Eine davon war, ein Buch mit Weihnachtsgeschichten zu veröffentlichen, vier Euro pro verkauftem Buch sollten als Spende an den Förderverein Kinderklinik Ahlen gehen. Das klappte gut und am Ende kam mit Unterstützung von Bürgermeister Dr. Alexander Berger ein Spendenbetrag von 555 Euro zusammen.

Das Friseurehepaar Renate und Jan Pudelko zeigte sich zusammen mit seinem Sohn Lorenz sehr zufrieden mit der gelungenen Buchaktion. Lorenz Pudelko hatte schon seitdem er drei Jahre alt war und dann über 21 Jahre lang jährlich Wunschzettel an das Postamt Himmelpforten bei Stade geschrieben. In diesem Postamt sitzt bekanntlich der Weihnachtsmann, der alle Wunschzettel beantwortet. Daraus war die Idee erwachsen, auf Grundlage der Wunschzettel ein Buch mit Weihnachtsgeschichten zu veröffentlichen. Unterstützung gab es dazu vom hiesigen Anno-Verlag.

Trotz Lockdowns konnten Renate und Jan Pudelko viele ihrer Kunden von dem Buch begeistern, so dass am Ende 100 Exemplare verkauft wurden. Pudelkos stockten den Spendenbetrag von 400 Euro um 100 Euro auf, Bürgermeister Dr. Alexander Berger gab weitere 55 Euro hinzu. „Trotz dass der Salon geschlossen war, haben Sie es geschafft die Spenden zu sammeln“, lobte Alexander Berger bei der Übergabe mit dem Förderverein Kinderklinik.

Parallel zu dieser Aktion sammelten Renate und Jan Pudelko Wunschzettel, um sie höchstpersönlich zum Postamt nach Himmelpforten zu bringen. Dort wurden die Ahlener von Bürgermeister Bernd Reimers und Postamtsleiter Wolfgang Dipper persönlich begrüßt, die die Wunschzettel entgegennahmen. „Wir wurden durch sämtliche Räume geführt und haben gesehen, wie die vielen Helfer die Post bearbeitet haben“, zeigte sich Renate Pudelko noch immer begeistert.

Auch Cordula Schmidt vom Vorstand des Fördervereins, die auch einen Wunschzettel geschrieben hatte, war von der Aktion fasziniert: „Es war so schön, als die Antwort vom Weihnachtsmann im Briefkasten lag – ein Traum!“

Renate und Jan Pudelko freuen sich nun darauf, dass sie bald ihren Friseursalon öffnen können. Sie nehmen Schere und Föhn wieder ab 2. März in die Hand.

von Ralf Steinhorst

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