Bürgermeister stellt sich Kinderfragen
Bild: Fechner
Fast eine Stunde stand Ahlens Bürgermeister Benedikt Ruhmöller in seiner ins Mammutspiel verlegten Dienstagssprechstunde den Kindern Rede und Antwort. Er hatte mehr als eine Frage zu beantworten
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Bevor Ruhmöller zusammen mit seiner Vorzimmerchefin Renate Polland in einem kleinen Pavillon seine Sprechstunde abhielt, testete er das Mittagessen. Sein Kommentar: „Es schmeckt sehr gut und ist von hoher Qualität.“ Das hörte Organisationsleiter Marcel Jakob gerne.

Bevor die Mammut-Kinder ihre Fragen an den Bürgermeister richteten, kam ein Ahlener Ehepaar zu Wort, dessen Wohnstraße im Bereich der Guissener Straße seit rund zwei Jahren regelrecht von Lkws kaputt gefahren werde. Ruhmöller versprach, sich das Problem anzuschauen und sich wieder zu melden. Durch die Fragen der beiden Erwachsenen ermuntert, startete die Fragestunde für die Ferienspielkinder.

Auf die Frage eines Jungen, was man denn gegen die Raserei auf der Beckumer Straße außerhalb der Stadtgrenze machen könne, versprach Ruhmöller: „Ich gebe der Polizei einen Tipp, und die kümmert sich dann darum.“ Die nächste Frage bezog sich auf die Industriebrache Nahrath. „Was passiert eigentlich mit dieser alten Fabrik an der Bahn? Warum wird die nicht abgerissen?“, fragte Johanna. Ruhmöllers Antwort: „Weil der Eigentümer sie noch stehen lässt und viel Geld dafür haben will. Wir möchten sie gerne abreißen und etwas anderes an der Stelle machen.“

Juliane wollte wissen, ob es denn stimme, dass in die Bodelschwinghschule demnächst Flüchtlinge einziehen werden. „Ja, das stimmt, weil man diese Schule leicht umbauen kann“, antwortete der Verwaltungschef. „Darüber habe ich auch schon mit Frau Frisch und Herrn Weichelt gesprochen. Die haben nichts dagegen.“ Die Frage, warum die Neustadtkirche geschlossen wurde, beantwortete Ruhmöller ebenfalls: „Weil zu wenig Leute in die Kirche gekommen sind. Das ist traurig, weil dort viele Kinder getauft wurden und viele Leute geheiratet haben.“

Emily, Yvonne, Juliane, Stella, Marika, Johanna und Kim stellten noch weitere Fragen. Alle an der Fragestunde teilnehmenden Kinder wurden zum Abschluss mit Süßigkeiten belohnt.

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