CDU-Hoffnungsträger heißt Peter Lehmann
Bild: Kessing
CDU-Parteivize Ralf Marciniak (l.) hat am Mittwochnachmittag Peter Lehmann (36) als Kandidaten für den Vorsitz im CDU-Stadtverband vorgestellt.
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Zwei Wochen nach dem überraschenden Rücktritt Erhard Richards (das „AT“ berichtete) blickt die Union nun wieder nach vorn. Am vergangenen Mittwoch habe er einen Anruf bekommen, berichtete Peter Lehmann und nach einer Bedenkzeit über das Pfingstwochenende Ja gesagt. Als stellvertretender Kreisvorsitzender der CDU stelle er sich der Verantwortung, nachdem auch Reinhold Sendker intensiv mit ihm geredet habe. Er wolle wieder Ruhe in die Partei bringen. Indiskretionen dürfe man nicht so hoch hängen und vor allem nicht persönlich nehmen.

Kandidat gehört der CDU seit zehn Jahren an

Er sei dankbar für diese Chance, meinte der aus Coesfeld gebürtige CDU-Politiker, der der Partei seit zehn Jahren angehört, vier Jahre die Ortsunion in Vorhelm geleitet hat und seit Dezember 2012 mit Ehefrau Tanja und seinen beiden Kindern im Zuckerort wohnt. Zurzeit absolviert er einen Masterstudiengang in Münster für den Höheren Polizeidienst. Lehmann war fünf Jahre sachkundiger Bürger im Jugendhilfeausschuss und ist seit neun Jahren stellvertretender Vorsitzender des Kinderschutzbundes.

Lehmann will 2014 ein Ratsmandat anstreben

 „Die CDU steht erheblich besser dar, als ihr öffentliches Erscheinungsbild ist“, lobte der Kandidat die Arbeit der Ratsfraktion. Mit Ralf Kiowsky verstehe er sich gut. Lehmann kündigte an, dass er sich bei der Kommunalwahl im Mai 2014 um ein Ratsmandat bewerben wolle. Doch zunächst gelte es am 19. Juni bei der Mitgliederversammlung einen Vorstand zu wählen. Neben Ralf Marciniak wolle auch Rita Pöppinghaus-Voss wieder als stellvertretende Vorsitzende antreten. Bei Sabine Ottenberg sei eine erneute Kandidatur als dritte Partei-Vizin noch offen.

Zwei Wahlkämpfe mit viel Arbeit warten auf neuen Vorsitzenden

Peter Lehmann will verstärkt auf Teamarbeit setzen, die Öffentlichkeitsarbeit neu gestalten und vor allem den direkten Kontakt zum Bürger suchen. „Es wartet viel Arbeit“, verwies der designierte Parteichef auf den Bundestagswahlkampf im September und die Kandidatenaufstellung im November für die Kommunalwahl im Mai 2014.

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