CDU hält an Nachtabschaltung fest
Die Laternen werden nachts nicht wieder angeschaltet, wenn es nach dem Willen der CDU-Fraktion geht: Sie lehnt laut ihrem Vorsitzenden Ralf Kiowsky den Verwaltungsvorschlag ab, ab dem 1. Dezember auf die die Nachtabschaltung der Straßenlaternen zu verzichten.

 „Jede Kilowattstunde, die nicht erzeugt werden muss, dient dem Klimaschutz“, verweist Kiowsky in einer Stellungnahme auf die Reduzierung des CO2-Ausstoßes. Außerdem diene die Nachtabschaltung der Entlastung des städtischen Haushalts, nennt der CDU-Politiker ein weiteres wichtiges Ziel. „Uns ist bewusst, dass die Schulden von heute die Steuern von morgen sind. Schulden machen bedeutet, auf Kosten unserer Kinder und Kindeskinder zu leben“, verweist Kiowsky auf das Sechs-Millionen-Euro-Loch im Etatentwurf 2013. „Nur durch Maßnahmen, die liebgewordene Standards verändern, bleibt unsere Stadt dauerhaft finanziell unabhängig. Das ist mitunter schmerzhaft, aber bittere Realität, der wir uns stellen müssen“, erinnert der Christdemokrat an die Argumentation seiner Partei zum Verkauf des Schullandheims.

Die Nachtabschaltung sei ein Baustein, die Finanzen der Stadt nachhaltig zu sichern. Sie sei ökologisch und ökonomisch sinnvoll. Da es weder zu einer Erhöhung der Kriminalität noch zu vermehrten Unfällen gekommen sei, sei der Hinweis auf das Sicherheitsempfinden der Bürger für die CDU nur bedingt belastbar. Seine Fraktion, so Kiowsky, werde sich weiter für die auch von der Verwaltung vorgeschlagene Umrüstung auf moderne LED-Technik einsetzen.

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