CDU wird gegen Gesamtschule II stimmen
Bild: Blossey
Geht es nach der CDU-Fraktion, wird die Sekundarschule Ahlen nicht in eine zweite Gesamtschule umgewandelt.
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 „Wir haben es uns wahrlich nicht leicht gemacht“, wird in dem Schreiben Matthias Harman, Vorsitzender des Schul- und Kulturausschusses, zitiert. „Wir haben alle betroffenen Schulparteien angehört und bis zuletzt auf einem Schulkonsens gehofft.“

Gefährdung von Städtischen Gymnasium und Overbergschule gibt Ausschlag

Die Christdemokraten bedauern, dass die Bemühungen von Bürgermeister Dr. Alexander Berger und Matthias Harman in dieser Hinsicht keine Früchte getragen hätten.

Schlussendlich habe für die CDU-Fraktion die Gefährdung des Städtischen Gymnasiums und der Overbergschule gegenüber den eventuellen Vorteilen einer Umwandlung überwogen. „Der Wunsch vieler Ahlener Eltern, ein städtisches Gymnasium oder eine Hauptschule für ihr Kind auszuwählen, ist ebenso zu berücksichtigen wie der oftmals genannte Elternwille nach einer Gesamtschule“, sagt Fraktionschef Lehmann.

„Kein Potenzial für weitere Oberstufe“

Generell gehe die CDU-Fraktion eher davon aus, dass die hohe Ablehnungszahl an der Fritz-Winter-Gesamtschule auf den Ruf der Schule zurückzuführen sei als auf die Schulform. „Für eine weitere gymnasiale Oberstufe reicht nach unserer Auffassung schlichtweg das Potenzial an angehenden Abiturienten nicht aus“, so Lehmann weiter. Die Zahl der Schüler mit Befähigung für den Besuch der gymnasialen Oberstufe sinke sogar.

Gleichzeitig versteht die CDU-Fraktion die Wünsche der Lehrer und Schüler an der Sekundarschule, deren „gute Arbeit es intensiver zu unterstützen gilt“. Die Christdemokraten streben in Abstimmung mit der Sekundarschule und der Verwaltung Maßnahmen zur Verbesserung der Attraktivität der Schule an, abseits von einer Umwandlung.

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