CO-Melder schlägt im Notfall Alarm
Bild: Lohmann
Im Haus von Michael Ross haben Bezirksschornsteinfeger André Lagoda (l.) und Kai Steffensmeier am Montag die lebensrettenden Melder installiert.
Bild: Lohmann

Direkt am Wochenende reagierte der Hauseigentümer und bat seinen zuständigen Schornsteinfeger Kai Steffensmeier um Rat. Er empfiehlt, im Haus einen CO-Melder anzubringen, der erhöhte Konzentrationen des gefährlichen Gases erkennt und im Notfall Alarm schlägt. Das „AT“ hat den Schornsteinfeger bei der Installation des Lebensretters begleitet.

Am Montagmorgen war es schon soweit. Im Kehrbezirk „Warendorf 3 – Ahlen 2“ rückt Steffensmeier mit Azubi Timm Giesecke und Bezirksschornsteinfeger André Lagoda an. Im Gepäck haben sie einen CO-Melder sowie fünf Rauchmelder, die im Auftrag von Ross in seinem Haus am Katharina-Busch-Weg angebracht werden sollen. „Beim CO-Melder wird in Teilen von einer Million gemessen“, erklärte Lagoda. Sobald mehr als eine Zeitstunde der Wert von „50 ppm“ überschritten werde, ertöne das Warnsignal, erläutert der Fachmann die Funktion des handgroßen Geräts.

Typische Quellen, von denen eine Gefahr ausgeht, seien vor allem Schornsteine, in denen Dohlen ihre Nester bauen. Dann würden sich die Gase stauen und in den Wohnraum einströmen, warnte der Experte. Auch undichte Stellen im Heizungssystem könnten eine Gefahrenquelle sein. Zu den Stellen für die Anbringung empfehlen die Fachmänner, sich an die Bedienungsanleitung zu halten, da sich die Installation am jeweiligen Raum orientiert. Teilweise ist die Anbringung auf Atemhöhe, teilweise in Deckenhöhe von Vorteil. „Für so einen CO-Melder sollte man um die 60 Euro einplanen“, so Steffensmeier. Er rät, sich bei Fragen an den zuständigen Schornsteinfeger zu wenden. Michael Ross, der in die fünf Rauchmelder und den CO-Melder rund 200 Euro investierte, schläft nun mit einem besseren Gefühl ein.

SOCIAL BOOKMARKS